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Haus verkaufen in Steinhausen: Rudat AG
Fahne der Gemeinde Steinhausen: auf weissem Grund ein aufspringender schwarzer Steinbock auf grünem DreibergImmobilie verkaufen in Steinhausen

Immobilienmakler Steinhausen: Wohnung oder Haus verkaufen

In Steinhausen ZG ist die Rudat AG mit Sitz in Baar als Immobilienmakler für Reihenhäuser, Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen tätig; Inhaber Conrad Rudat führt jedes Mandat persönlich bis zur Beurkundung. Der Markt ist eng: Am 1. Juni 2026 standen 6 von 4’738 Wohnungen leer, Leerwohnungsziffer 0,13 % (Open Data Kanton Zug). Bewertet wird mit den Modellen von IAZI/CIFI, wie sie Schweizer Banken nutzen; die Rudat AG zählt 12 belegte Verkäufe und 5,0 von 5 Sternen aus 26 Google-Bewertungen.

Steinhausen in Zahlen

Was Sie über den Standort wissen sollten.

10’449

Einwohnerinnen und Einwohner am 31. Dezember 2025 auf 504 Hektaren, der kleinsten Gemeindefläche des Kantons Zug.

+9,5%

Bevölkerungswachstum 2015 bis 2025 (von 9’543 auf 10’449); allein 2025 kamen 0,5 % dazu.

9’016

Beschäftigte in 1’241 Betrieben (2023): auf 100 Einwohner kommen 86 Arbeitsplätze.

53%

Gemeindesteuerfuss 2026, drei Punkte unter 2023 (56 %); Kanton 78 %, Stadt Zug 52 %, Baar 47,53 %.

0,13%

Leerwohnungsziffer Steinhausen am 1. Juni 2026: 6 leere Wohnungen bei 4’738 Wohnungen (Kanton Zug 0,2 %).

72,6%

Ja-Anteil zur neuen Bauordnung und zum Zonenplan vom 29. Juni 2025 (1’169 zu 442 Stimmen); rechtskräftig seit 2. April 2026.

276

Wohnungen in den drei Zentrumsprojekten: The Park auf dem Crypto-Areal (227), Pöstli (28) und Eichholzstrasse 13 (21).

11’200

Einwohner, mit denen der kantonale Richtplan für Steinhausen im Jahr 2040 rechnet; die Gemeinde selbst zielt auf 11’200 bis 11’800.

Alle Zahlen mit Quelle im Abschnitt «Quellen» am Ende der Seite. Amtliche Daten von Bundesamt für Statistik, Fachstelle für Daten und Statistik des Kantons Zug, Steuerverwaltung und Richtplan des Kantons Zug.

Welche Ausgangslage führt in Steinhausen zum Verkauf?

Steinhausen ist kompakt: 504 Hektaren zwischen der Stadt Zug, Baar und Cham, die kleinste Fläche im Kanton. Ab den 1970er-Jahren entstanden die grossen Wohnquartiere Öli und Goldermatten, Eschen und Höf, Hasenberg und Freudenberg; 56 % der Wohnungen stammen aus der Zeit nach 1981, 63 % haben vier oder mehr Zimmer.

Vier Ausgangslagen sehen wir in Steinhausen besonders oft:

  • Das Reihenhaus ist zu gross geworden. Gesucht ist eine Wohnung mit Lift beim Bahnhof und ein Verkauf, der zeitlich zum Kauf passt.
  • Das Elternhaus geht an die Erben. Die Erbengemeinschaft braucht zuerst eine Zahl, die alle akzeptieren, und dann einen klaren Weg, das Haus nach der Erbschaft zu verkaufen.
  • Sanierungsstau trifft auf hohen Marktwert. Vor dem Verkauf investieren oder so anbieten, wie es ist? Das entscheidet, was Käufer bezahlen, nicht die Sanierungskosten.
  • Die Eigentumswohnung mit Erneuerungsfonds. Käufer und Banken prüfen Reglement, Fondsstand und beschlossene Sanierungen so genau wie die Wohnung.

In jedem Fall beginnt die Arbeit mit einer Bewertung, die Miterben, Banken und Käufern standhält.

Wie eng ist der Wohnungsmarkt in Steinhausen 2026?

Gemeindescharfe Preisstatistiken veröffentlicht der Kanton nicht; das Immobilienmarkt-Cockpit der Fachstelle für Daten und Statistik (Wüest Partner, Stand 1. Quartal 2026) gilt für die Region Zug: Median bezahlter Eigentumswohnungen CHF 17’959 je Quadratmeter (362 Transaktionen bis 1. Quartal 2026), im 1. Quartal 2026 regionsweit nur 95 Einfamilienhäuser und 188 Eigentumswohnungen ausgeschrieben. Steinhausen selbst in amtlichen Zahlen:

Steinhausen in ZahlenWertQuelle
Wohnbevölkerung 31. Dezember 202510’449 Personen (+0,5 % zu 2024; 2015–2025: +9,5 %)Fachstelle Zug (BFS)
Gemeindefläche504 ha, flächenmässig kleinste Gemeinde im Kanton; 40,7 % SiedlungsflächeZug in Zahlen 2025
Wohnungen und Gebäude4’738 Wohnungen (2025); 415 Einfamilien-, 440 Mehrfamilienhäuser (2023)Zug in Zahlen 2025
Baujahre56 % der Wohnungen nach 1981; 63 % mit 4+ ZimmernQuartieranalyse 2021 (GWS 2018)
Wohnen zur Miete65,9 % der Haushalte; 31,4 % im Wohneigentum (1’421 von 4’532, Periode 2022–2024)Open Data Kanton Zug (BFS Strukturerhebung)
Leerwohnungen 1. Juni 20266 Wohnungen, Leerwohnungsziffer 0,13 % (2025: 10, 0,21 %)Open Data Kanton Zug
Gemeindesteuerfuss 2023 bis 202656 → 54 → 54 → 53 %Steuerverwaltung Zug

Für Verkäufer heisst das: Das Siedlungsgebiet hat sich laut Quartieranalyse seit den 1970er-Jahren kaum ausgedehnt – neue Häuser mit Garten entstehen selten, gebrauchte sind gesucht. Zwei Drittel der Bevölkerung wohnen zur Miete; aus diesen Haushalten kommt nach Erfahrung der Rudat AG ein grosser Teil der Käufer für Reihen- und Einfamilienhäuser, dazu Pendler nach Zürich und Anleger. Von Juni bis Mitte September 2026 gingen über die Portale 170 Käuferanfragen ein.

Die Zuger Verkaufs-Matrix 2026 vergleicht Steinhausen mit allen anderen Gemeinden des Kantons, jede Zahl aus amtlicher Quelle.

Steinhausen 2030: Was sich verändert

Bevölkerung von Steinhausen 1850 bis 2040, Prognose gestrichelt10’0001850: 490 Einwohnerinnen und Einwohner49018501900: 443 Einwohnerinnen und Einwohner44319001950: 1’078 Einwohnerinnen und Einwohner1’07819502000: 8’801 Einwohnerinnen und Einwohner8’80120002016: 9’735 Einwohnerinnen und Einwohner9’73520162025: 10’449 Einwohnerinnen und Einwohner10’4492040: 11’200 Einwohnerinnen und Einwohner (Prognose Richtplan)11’2002040
Ständige Wohnbevölkerung von Steinhausen. Gestrichelt: Richtwert des kantonalen Richtplans. Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz (1850–2000), Fachstelle für Daten und Statistik Kanton Zug (2025), Richtplan Kanton Zug G 2.1 (2016, 2040).
Werte als Tabelle
JahrEinwohner
1850490
1900443
19501’078
20008’801
20169’735
202510’449
2040 (Richtplan)11’200

Steinhausen hat das, was die meisten Gemeinden erst versprechen: eine seit dem 2. April 2026 rechtskräftige Ortsplanung, eine behördenverbindliche Räumliche Strategie 2040, einen genehmigten Verkehrsrichtplan und drei Zentrumsareale, auf denen der Abbruch begonnen hat oder die Pläne vorliegen. Dazu kommt der kantonale Richtplan mit Zielwerten bis 2040. Zusammen zeigen diese Papiere ziemlich genau, wie Steinhausen 2030 aussieht: dichter im Zentrum, unverändert in den Einfamilienhausquartieren, ohne ein einziges Hochhaus.

Die Ortsplanung 2025: Wachstum nach innen, keine Hochhäuser

Am 29. Juni 2025 nahmen die Stimmberechtigten alle vier Vorlagen der Ortsplanungsrevision an: die neue Bauordnung mit Zonenplan mit 1’169 zu 442 Stimmen (72,6 %), die Festlegung der Gewässerräume (1’198 zu 398), das Parkplatzreglement (923 zu 673) und das Strassenreglement (1’047 zu 554); die Stimmbeteiligung lag bei 26,5 %. Der Regierungsrat genehmigte die Planung am 10. März 2026, seit dem 2. April 2026 ist sie rechtskräftig. Vorausgegangen war ein siebenjähriger Prozess mit Kern- und Begleitgruppe aus der Bevölkerung, der im Frühjahr 2018 begann und am 12. April 2021 in die Räumliche Strategie 2040 mündete.

Drei Festlegungen prägen den Wohnungsmarkt. Erstens: Steinhausen wächst innerhalb der bestehenden Bauzonen, durch Schliessen von Baulücken, Aufstockungen und Ersatzneubauten; die Strategie strebt bis 2040 ein jährliches Bevölkerungswachstum von 0,6 bis 0,8 % auf rund 11’200 bis 11’800 Einwohnerinnen und Einwohner an, wobei die Bevölkerungszahl die Zahl der Beschäftigten nicht übersteigen soll. Zweitens: Hochhäuser sind in keiner Zone zulässig (§ 13 der Bauordnung); die Strategie schliesst Bauten über 30 Meter aus und lässt höhere Häuser nur in einem Eignungsgebiet zu. Drittens: Bei ordentlichen Bebauungsplänen kann der Gemeinderat einen Anteil preisgünstiger Wohnungen verlangen (§ 12), und auf Um- und Aufzonungen erhebt die Gemeinde eine Mehrwertabgabe von 20 % des Bodenmehrwerts (§ 36). Die Einfamilienhausquartiere Hasenberg, Freudenberg, Eschen und Höf gelten in der Strategie als «stabile Gebiete», in denen die rechtskräftige Zonierung beibehalten wird.

Die Zentrumsareale: 276 Wohnungen in Planung

  • The Park auf dem Crypto-Areal an der Zugerstrasse: Auf dem Gelände der 1952 gegründeten und 2018 aufgelösten Crypto AG entstehen 227 Wohnungen in zehn Gebäuden, davon 38 preisgünstig mit 1,5 bis 5,5 Zimmern (mindestens 15 % der Nutzfläche dauerhaft preisgünstig), dazu zwei Kindergärten und Gewerbeflächen. Das Quartier ist autofrei geplant, 317 Parkplätze liegen in der Tiefgarage. Den Bebauungsplan genehmigte die Gemeindeversammlung Ende 2021, die Baueingabe erfolgte 2023 mit einem Investitionsvolumen von rund CHF 100 Mio. Eigentümerin ist seit 2025 die Empira AG; Abbruch ab Mai 2026, Baustart Herbst 2026, Fertigstellung 2029.
  • Pöstli, Zugerstrasse 2 und 4: Die Alfred Müller AG ersetzt das Postgebäude im Dorfkern durch einen Neubau mit 28 Mietwohnungen mit 2,5 bis 5,5 Zimmern, Postfiliale und Café im Erdgeschoss; die Aussenraumplanung wird mit der Aufwertung des Dorfzentrums durch die Gemeinde abgestimmt (Stand März 2026).
  • Eichholzstrasse 13: Auf der kantonalen Parzelle des früheren Wohnheims Eichholz baut die Wohnbaugenossenschaft awzug im Baurecht 21 Wohnungen mit 2,5 bis 5,5 Zimmern, zwei Drittel davon nach dem kantonalen Wohnraumförderungsgesetz; den einfachen Bebauungsplan erliess der Gemeinderat am 10. Januar 2022.
  • Beim Bahnhof: Für das Gewerbeareal südlich des Bahnhofs mit Werkhof und Ökihof wählte die Gemeinde am 3. Juli 2024 das Projekt «Trittico» von Ballmoos Partner Architekten und Neuland Architektur Landschaft (Zürich) aus 28 Bewerbungen. Vorgesehen sind Werkbetriebe, Gewerbe und teilweise preisgünstige Wohnungen; den Studienauftragskredit von CHF 265’000 bewilligte das Stimmvolk im Juni 2023, Baustart provisorisch 2029.

Verbunden werden Zentrum und Bahnhof durch den kommunalen Verkehrsrichtplan (erlassen am 3. April 2023, vom Kanton genehmigt am 29. September 2023): Bahnhofstrasse und Zugerstrasse sollen vom verkehrsorientierten Strassenraum zu Aufenthaltsräumen werden, auf der Zugerstrasse wird eine temporeduzierte Zone geprüft, der Bahnhof soll als multimodale Drehscheibe mit direktem Zugang zum Bahnhofplatz umgebaut werden. Für die Schulen hat die Gemeindeversammlung am 26. Juni 2025 die Aufstockung des Schulhauses Sunnegrund 5 um zwei Geschosse in Holzbauweise beschlossen (Bauzeit Frühlingsferien 2026 bis Herbstferien 2027, danach 20 Klassenzimmer), und aus dem Rechnungsüberschuss 2025 von CHF 5,5 Mio. fliessen CHF 3 Mio. in die Vorfinanzierung der Sanierung der Schulanlage Feldheim.

Der Richtplan: 11’200 Einwohner bis 2040, und Steinhausen ist voraus

Der kantonale Richtplan rechnet für Steinhausen mit 11’200 Einwohnerinnen und Einwohnern im Jahr 2040 (Ausgangswert 2016: 9’735) und mit 10’600 Beschäftigten (Ausgangswert 2014: 8’618). Legt man den Bevölkerungspfad linear aus, ergibt das für 2025 rund 10’280 und für 2030 rund 10’590 Personen; mit 10’449 Einwohnern liegt Steinhausen heute schon etwa 170 Personen über dem Pfad. Anders gesagt: Den Stand, den der Kanton für 2030 erwartet, erreicht Steinhausen mit den 227 Wohnungen auf dem Crypto-Areal auf einen Schlag. Bei den Arbeitsplätzen ist der Weg weiter: 9’016 Beschäftigte im Jahr 2023 sind rund 1’600 unter dem Zielwert von 10’600; die Reserve dafür liegt in den Arbeitsgebieten Hinterberg, Sumpf, Sennweid und Rigiblick, die laut Gemeinde die grössten Arbeitszonenreserven des ganzen Kantons bilden. Unsere Einordnung: Bei durchschnittlich 2,2 Personen pro Wohnung (10’449 Einwohner, 4’738 Wohnungen) braucht Steinhausen für den Richtplanwert bis 2040 rund 340 zusätzliche Wohnungen, für die eigene Obergrenze von 11’800 rund 610. Die drei Zentrumsareale liefern 276. Der Rest entsteht, wie es die Ortsplanung vorsieht, durch Aufstockung und Ersatzneubau im Bestand, nicht auf neuem Bauland. Der Regierungsrat hat angekündigt, die Prognosen 2027 auf Basis des neuen BFS-Szenarios zu überarbeiten.

Was das für Eigentümer in Steinhausen bedeutet

  1. Es gibt keinen Bauland-Nachschub. 504 Hektaren, davon 40,7 % Siedlungsfläche, eine Siedlungsbegrenzung in der Lorzenebene seit 2004 und eine Ortsplanung, die ausschliesslich nach innen wächst: Das Angebot an Grundstücken in Steinhausen ist fix. Bei 6 leeren Wohnungen auf 4’738 trifft jede Liegenschaft, die auf den Markt kommt, auf wartende Käufer.
  2. Die Verdichtung findet im Zentrum statt, nicht in Ihrem Quartier. The Park, Pöstli, Eichholz und das Bahnhofareal liegen alle im Dreieck Zugerstrasse–Bahnhof–Eichholzstrasse. Die Einfamilienhausquartiere sind als stabile Gebiete festgeschrieben, Hochhäuser ausgeschlossen. Wer am Hasenberg, in den Höf oder am Keltenweg verkauft, verkauft eine Lage, die so nicht noch einmal gebaut wird.
  3. Bei Häusern der 1960er- und 1970er-Jahre zählt oft das Land mehr als das Haus. Die Quartieranalyse der Gemeinde weist am Keltenweg, in Neudorf und an der Eichholzstrasse ältere Bauten mit Erneuerungsbedarf aus, in den Wohnzonen W3 und W4 mit «massvollem Verdichtungspotenzial». Darum bewerten wir in Steinhausen bei Bauten vor 1980 immer zwei Wege, Weiterbewohnen und Ersatzneubau, und sprechen gezielt Bauträger aus unserem Netz an.
  4. Die Wohnung fürs Downsizing entsteht gerade. 276 neue Wohnungen im Zentrum, mit Lift, Post, Café und Bahnhof in Gehdistanz, kommen 2027 bis 2029 auf den Markt. Für Eigentümer eines Reihen- oder Einfamilienhauses heisst das: Der Verkauf des Hauses und der Umzug in eine Zentrumswohnung lassen sich zeitlich planen, und bis dahin gibt es im eigenen Preissegment keine Neubaukonkurrenz.

Diese Einordnung ist unsere Lesart der amtlichen Zahlen und kein Preisversprechen. Was Ihre Liegenschaft in diesem Umfeld wert ist, zeigt die Bewertung, kostenlos und mit den Modellen, die Banken nutzen.

Steinhausen im Zeitraffer

  • um 8000 v. Chr.Älteste Spuren: mittelsteinzeitliche Funde im Hinterberg und jungsteinzeitliche Ufersiedlungen in der Sennweid am damals weiter nördlich liegenden Ufer des Zugersees.
  • 858Steinhausen kommt wohl als Teil des Hofs Cham an das Zürcher Fraumünster; später sind auch St. Blasien, Muri und Kappel Grundherren.
  • 1173Erste urkundliche Erwähnung als «Steinhusin», zusammen mit einer Kapelle des Klosters St. Blasien.
  • 1430Zug und Zürich legen die Hochgerichtsgrenze mitten durch das Dorf, gültig bis 1798; 1438 bis 1485 kauft die Stadt Zug die Steinhauser Rechte zusammen.
  • 1550Bau des sogenannten Schlosses auf dem Schlossberg, dem Sitz der Zuger Vögte; seit 1920 steht dort das Missionshaus Maria Hilf der Steyler Missionare.
  • 1611Die Kapelle wird zur Pfarrei St. Matthias erhoben; bis dahin gehörte Steinhausen kirchlich zu Baar.
  • 1798Die Stadt Zug gibt die Vogtei auf: Steinhausen wird selbständige Gemeinde. Zehnten und Kollatur werden bis 1808 ausgekauft.
  • 1904Steinhausen erhält eine Station an der 1864 gebauten Bahnlinie Zürich–Zug. Noch 1900 zählt das Bauerndorf 443 Einwohner.
  • 1953Erste Bauordnung und Zonenplanung. Zwischen 1950 und 2000 wächst die Bevölkerung von 1’078 auf 8’801, auf das Achtfache.
  • 1979Autobahnanschluss und Eröffnung des Einkaufszentrums Zugerland am 28. September; Steinhausen wird Teil der Agglomeration Zug.
  • 2012–2017Haltestelle Steinhausen Rigiblick (2012) und das Zentrum Dreiklang mit Gemeindesaal, Bibliothek, Läden und 38 Wohnungen am Weihermattplatz (2017).
  • 2025Ja zur neuen Ortsplanung mit 72,6 % am 29. Juni und zur Aufstockung des Schulhauses Sunnegrund 5 am 26. Juni; Empira AG kauft das Crypto-Areal.
  • 2026Ortsplanung rechtskräftig (2. April), Lorzenebene wird Landschaft des Jahres, Abbruch auf dem Crypto-Areal und Baustart von The Park im Herbst.
  • 2029Fertigstellung von The Park mit 227 Wohnungen; provisorischer Baustart für «Trittico» beim Bahnhof.
  • 2040Richtwert des Kantons: 11’200 Einwohnerinnen und Einwohner; die Gemeinde zielt auf 11’200 bis 11’800.

Was Steinhausen besonders macht

Steinhausen liegt nördlich der Stadt Zug, grenzt im Osten an Baar, im Westen an Cham und im Norden an den Kanton Zürich – laut Quartieranalyse ein «urbanes Dorf» mit rund 9’000 Beschäftigten. Die Quartiere sind klar unterscheidbar:

  • Zentrum, Kirchmatt, Schlossberg und Bahnhof: Mehrfamilienhäuser an der Kirchmattstrasse, neue Wohnbauten beim Bahnhof – die Wohnungen, in die Hausbesitzer nach dem Verkauf ziehen.
  • Öli und Goldermatten: dichtes Quartier fast nur aus Mehrfamilienhäusern, nahe am Dorfkern.
  • Hasenberg, Freudenberg, Keltenweg, Neudorf: Ein- und Doppelhausquartiere im Norden; am Hasenberg viele erneuerte, am Keltenweg ältere Häuser.
  • Eschen, Vorder- und Hinterhöf: je zur Hälfte Ein- und Mehrfamilienhäuser, viele Familien, Erneuerungspotenzial an der Eichholzstrasse.
  • Rigiblick, Sennweid, Hinterberg, Sumpf: Büros, Gewerbe, Einkaufszentrum Zugerland, Haltestelle Rigiblick und Autobahnanschluss; im Eschfeld die Schulanlage Sunnegrund.

Der Gemeindesteuerfuss liegt 2026 bei 53 % der einfachen Steuer, drei Punkte unter 2023.

Die Bahnhöfe Steinhausen und Steinhausen Rigiblick liegen an der S5 Zug–Zürich HB im Halbstundentakt: nach Zug 6 Minuten (ab Rigiblick 5), nach Zürich HB 40 Minuten ohne Umsteigen, nach Luzern 33 Minuten mit Umstieg in Zug. Die Buslinien 606, 616 und 636 verbinden mit Zug, Cham und Baar; die Autobahn bildet die südliche Gemeindegrenze, der Anschluss liegt beim Zugerland.

Die Schule Steinhausen unterrichtet rund 1’040 Kinder mit rund 160 Lehrpersonen – neun Kindergärten, Primarschule Sunnegrund, Sekundarstufe I Feldheim; die Kantonsschule Zug liegt am Lüssiweg in der Stadt Zug.

Wirtschaftlich ist Steinhausen mehr als ein Wohnort: Seit 1963 hat Hapimag, die Ferienwohnrechts-Gemeinschaft mit 56 Resorts und über 5’000 Ferienwohnungen in Europa, ihren Hauptsitz an der Sumpfstrasse; Transocean und Carlo Gavazzi Holding haben ihren Sitz in der Gemeinde, Swisspor produziert nördlich des Bahnhofs, und im Hinterberg sitzen das Strassenverkehrsamt und das Amt für Zivilschutz und Militär des Kantons. Von 1952 bis 2018 war Steinhausen Sitz der Crypto AG, deren Areal an der Zugerstrasse jetzt zum Wohnquartier wird. Laut Räumlicher Strategie 2040 verfügt Steinhausen über die grössten Reserven an Arbeitsgebieten im ganzen Kanton; der BusinessPark Zug, das Zuger Gründerzentrum, steht ebenfalls auf Steinhauser Boden. Die Rechnung 2025 schloss statt mit dem budgetierten Minus von CHF 1,9 Mio. mit einem Plus von CHF 5,5 Mio., vor allem dank höherer Firmensteuern.

Gelebt wird Steinhausen am Waldstock Open Air, an der Fasnacht unter dem Wappentier Steinbock, am Grümpelturnier und am Dorffest, in der Bibliothek und im Gemeindesaal des Dreiklangs. Der kommunale Verkehrsrichtplan von 2023 will Zentrum und Bahnhof zu einer durchgehenden Fussgängerachse verbinden, flächendeckend verkehrsberuhigte Zonen einführen und sichere Velowege in die Nachbargemeinden und an den Zugersee schaffen; der Autobahnanschluss liegt seit 1979 direkt beim Zugerland, Zürich und Luzern sind rund 20 Autominuten entfernt.

Ortsteile und Lagen in Steinhausen

Jeder Ortsteil hat seinen eigenen Markt und seine eigene Käuferschaft. Das ist der Grund, warum wir in Steinhausen nicht mit einem Durchschnittspreis arbeiten, sondern mit Vergleichsobjekten aus demselben Ortsteil.

Zentrum, Kirchmatt, Schlossberg und Bahnhof

Das Verwaltungs-, Kultur- und Einkaufszentrum um Dorfkreisel, Weihermattplatz und Kirche St. Matthias, mit den ältesten Häusern des Dorfs und vielen erneuerten Bauten; Mehrfamilienhäuser an der Kirchmattstrasse, neue Wohnbauten östlich des Bahnhofs. Hier konzentrieren sich The Park, Pöstli und das Bahnhofareal; die Quartieranalyse sieht das höchste Entwicklungs- und Verdichtungspotenzial der Gemeinde, ausdrücklich ohne Hochhäuser.

Eigentumswohnungen aller Baujahre, Wohn- und Geschäftshäuser, ab 2027 Neubauwohnungen, Mehrfamilienhäuser als Kapitalanlage.

Öli und Goldermatten

Das dichteste Wohnquartier Steinhausens, fast ausschliesslich Mehrfamilienhäuser aus den 1970er-Jahren und jünger, Ausbaugrad 75 bis 100 %, stark durchgrünt und wenige Gehminuten vom Dorfkern. Die Gemeinde will hier die Erneuerung der Mehrfamilienhäuser ermöglichen und sieht hohes Verdichtungspotenzial.

Eigentumswohnungen der 1970er- bis 1990er-Jahre, Mehrfamilienhäuser mit Ersatzneubaupotenzial.

Hasenberg und Freudenberg

Der Norden Richtung Steinhauserwald: mehr Ein- als Mehrfamilienhäuser, jüngere bis mittlere Altersstruktur, viele erneuerte oder neue Gebäude, schützenswerte Bauernhäuser am Freudenberg und an der Bannstrasse. In der Räumlichen Strategie ein stabiles Gebiet, in dem die Zonierung bleibt.

Einfamilien- und Doppelhäuser mit Garten, Reihenhäuser, einzelne Bauernhäuser mit Umschwung.

Keltenweg und Neudorf

Zentrumsnahes Wohnquartier zwischen Bannstrasse und Knonauerstrasse, im Westen ältere Doppel-Einfamilienhäuser, im Osten Mehrfamilienhäuser, eher hohe Altersstruktur und mittlere Bautätigkeit. Die Gemeinde will die Erneuerung der Doppelhäuser ermöglichen; die Quartieranalyse spricht von massvollem Verdichtungspotenzial.

Doppel-Einfamilienhäuser der 1960er- und 1970er-Jahre mit Erneuerungsbedarf, Eigentumswohnungen, Parzellen mit Ersatzneubaupotenzial.

Eschen, Vorder- und Hinterhöf

Das Familienquartier im Osten, je zur Hälfte Ein- und Mehrfamilienhäuser, tiefes bis mittleres Durchschnittsalter, neue Bebauung in den Hinterhöf, Erneuerungspotenzial entlang der Eichholzstrasse. Die grössten Baulandreserven des Siedlungsgebiets liegen hier (Vorderhöf rund 31’400 m², Hinterhöf rund 15’200 m²) und unterliegen der Bebauungsplanpflicht.

Einfamilien- und Reihenhäuser der 1970er- bis 1990er-Jahre, Familienwohnungen, Grundstücke mit Bebauungsplan.

Rigiblick, Sennweid, Hinterberg und Sumpf

Die Arbeitsgebiete südlich der Bahnlinie bis zur Autobahn: Bürobauten an der Sumpfstrasse mit dem Hauptsitz von Hapimag, Einkaufszentrum Zugerland, Strassenverkehrsamt und Amt für Zivilschutz im Hinterberg, Haltestelle Rigiblick seit 2012 und Autobahnanschluss. Mit den grössten Arbeitszonenreserven des Kantons; das Gebiet Sumpf–Chollerstrasse soll gemeinsam mit der Äusseren Lorzenallmend der Stadt Zug zum Wohn- und Arbeitsgebiet werden.

Gewerbe- und Büroliegenschaften, Wohnen mit Gewerbe, einzelne Mehrfamilienhäuser; Renditeobjekte für Anleger.

Steinhausen erleben: Orte, die Käufer überzeugen

Wer in Steinhausen kauft, kauft auch ein Umfeld. Diese Orte nennen wir in jeder Verkaufsdokumentation, denn sie machen den Unterschied zwischen einer Adresse und einem Zuhause.

  • SchlossbergDer Hügel zwischen Zentrum und Bahnhof mit dem 1550 erbauten «Schloss», einst Sitz der Zuger Vögte; seit dem Kauf der Liegenschaft Maria Hilf im November 1920 Haus der Steyler Missionare. Die Räumliche Strategie 2040 nennt den Schlossberg das prägende Merkmal Steinhausens und sichert ihn als Erholungs- und Biodiversitätsraum.
  • Pfarrkirche St. Matthias mit BeinhausAus der 1173 erstmals erwähnten Kapelle des Klosters St. Blasien wurde 1611 die Pfarrkirche St. Matthias; bis dahin gehörte Steinhausen zur Pfarrei Baar. Kirche und Beinhaus an der Zugerstrasse stehen als Kulturgut von regionaler Bedeutung unter Schutz.
  • Dreiklang und WeihermattplatzDas 2015 bis 2017 gebaute Zentrum von Müller Sigrist Architekten vereint Gemeindesaal, Bibliothek, Läden und 38 Wohnungen an einem neuen Dorfplatz (Baukosten CHF 58 Mio.). Von hier führt die Achse über die Bahnhofstrasse zum Bahnhof, die der Verkehrsrichtplan zur Flaniermeile umbauen will.
  • Steinhauserwald und WeiherDer Wald im Norden der Gemeinde mit dem in den 1970er-Jahren angelegten Weiher: Rundweg ab Zentrum über Bann, Sebeliboden und Bannäbni in rund 1 Stunde 40 Minuten, kinderwagentauglich, mit Feuerstellen, Spielplatz und dem Bodenlehrpfad; im Winter wird der Weg um den zugefrorenen Weiher zum Spaziergang im Schnee.
  • LorzenebeneDie unverbaute Ebene zwischen Steinhausen, Zug, Baar und Cham ist seit 2004 durch eine Siedlungsbegrenzung im Richtplan geschützt und wurde am 15. April 2026 von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zur Landschaft des Jahres gekürt: eine grüne Lunge, die trotz 34 % Bevölkerungswachstum seit 2000 unbebaut blieb.
  • Einkaufszentrum ZugerlandAm 28. September 1979 von der Genossenschaft Migros Luzern eröffnet und 2005 bis 2007 auf 22’712 m² Verkaufsfläche mit 51 Geschäften erweitert, das drittgrösste Einkaufszentrum der Zentralschweiz, direkt an der Haltestelle Rigiblick und am Autobahnanschluss.
  • Waldstock Open AirDas im Jahr 2000 von jungen Steinhauserinnen und Steinhausern gegründete Festival am Waldrand zieht jeweils Anfang August an drei Tagen rund 5’000 Besucherinnen und Besucher an, mit Musik, Show und Comedy, und gehört mit Fasnacht, Grümpelturnier und Dorffest zum festen Jahreslauf.
  • Bann und ErliDie beiden Weiler ausserhalb der Bauzone im Norden: landwirtschaftlich geprägt, mit Reitsport, schützenswerten Bauernhäusern, Hochstammobstbäumen und dem parkähnlichen Friedhof Erli. Die Gemeinde erhält sie bewusst in ihrer Grösse, Neubauten sind hier nicht vorgesehen.

Wer verkauft mein Haus oder meine Wohnung in Steinhausen?

Die Rudat AG arbeitet von der Neuhofstrasse 5A in Baar aus; Steinhausen ist Nachbargemeinde. Inhaber Conrad Rudat führt jedes Mandat persönlich bis zur Beurkundung.

Zuerst die Zahl. Wir bewerten mit den Modellen von IAZI/CIFI, wie sie Schweizer Banken einsetzen (hedonische Bewertung erklärt), und prüfen das Ergebnis am Objekt – Zustand, Grundbuch, bei Stockwerkeigentum Reglement und Erneuerungsfonds; für Häuser aus den 1970er- bis 1990er-Jahren rechnen wir den Sanierungsbedarf offen ein. Die Bewertung ist für Eigentümer in Steinhausen kostenlos und unverbindlich.

Dann die Bühne. Bewertet wie eine Bank. Vermarktet wie eine Boutique. Jedes Objekt erhält eine eigene Verkaufsdokumentation mit Fotos, Drohnenaufnahmen und Grundrissen, leere Räume richten wir mit Home Staging ein, ein 360°-Rundgang filtert die Interessenten. Inseriert wird auf den grossen Schweizer Portalen und in unserem Käufer- und Investorennetz; Besichtigungen, Finanzierungsprüfung und Verhandlung übernehmen wir.

Belegt statt versprochen. In Aesch LU vermarkten wir zurzeit ein 6,5-Zimmer-Reihenmittelhaus mit Garten, den für Steinhausen typischen Objekttyp; in Affoltern am Albis haben wir 2026 eine 4,5-Zimmer-Gartenwohnung verkauft (20 Portal-Anfragen bis September 2026). Ein Wohnhaus in Uster war nach 48 Stunden verkauft, eine Etagenwohnung in Schattdorf innerhalb von 4 Wochen, eine Etagenwohnung in Hochdorf nach 12 Wochen. 12 Verkäufe sind belegt, Google zeigt 5,0 Sterne aus 26 Bewertungen (Referenzen).

Weiterlesen: Ablauf beim Hausverkauf, Kosten eines Hausverkaufs im Kanton Zug, Grundstückgewinnsteuer Zug berechnen; Nachbargemeinden Zug, Baar, Cham; Überblick Kanton Zug. Erstgespräch: Kontakt oder +41 41 763 33 66.

Dieser Text ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Quellen

Quellen anzeigen (55)
Conrad Rudat
· geprüft am Inhaber Rudat AG, Immobilienmakler in Baar ZG. Bewertet mit IAZI/CIFI-Modellen, begleitet bis zur Beurkundung.

Häufige Fragen zum Verkauf in Steinhausen

Welcher Immobilienmakler ist in Steinhausen empfehlenswert, wenn ich mein Haus verkaufen möchte?

Den einen besten Makler für Steinhausen gibt es nicht; empfehlenswert ist, wer seine Zahlen belegt. Die Rudat AG aus dem benachbarten Baar bewertet mit den Modellen von IAZI/CIFI, zählt 12 belegte Verkäufe und 5,0 von 5 Sternen aus 26 Google-Bewertungen und vermarktet mit eigener Verkaufsdokumentation, Drohnenaufnahmen und 360°-Rundgang. Vergleichen Sie zwei bis drei Büros mit denselben Fragen und verlangen Sie die Bewertung schriftlich; einen Überblick über die Büros gibt unsere Makler-Liste Steinhausen.

Was kostet der Quadratmeter in Steinhausen?

Für die Region Zug nennt das Immobilienmarkt-Cockpit des Kantons einen Median von CHF 17’959 pro Quadratmeter für bezahlte Eigentumswohnungen (362 Beobachtungen bis 1. Quartal 2026); eine amtliche Zahl nur für Steinhausen gibt es nicht. Ob Ihr Objekt darüber oder darunter liegt, entscheiden Lage, Baujahr, Zustand und die jüngsten Handänderungen in der Gemeinde – das rechnet die Bewertung der Rudat AG mit IAZI/CIFI aus.

Reihenhaus in Steinhausen mit Sanierungsbedarf: zuerst sanieren oder so verkaufen?

Meist so verkaufen. Käufer eines Reihenhauses aus den 1980er-Jahren wollen Küche, Bad und Böden nach eigenem Geschmack erneuern und zahlen für eine fremde Sanierung selten den vollen Betrag zurück. Was sich lohnt: sichtbare Mängel beheben, Unterlagen bereitlegen, den Zustand ehrlich einpreisen – so rechnen wir ihn in der Bewertung für Steinhausen offen ein.

Wie verkaufe ich ein geerbtes Haus in Steinhausen?

Zuerst wird der Erbgang im Grundbuch eingetragen; verkaufen kann die Erbengemeinschaft nur gemeinsam, und eine Bewertung, die alle Erben nachvollziehen, verhindert die meisten Streitigkeiten. Der Erbgang löst im Kanton Zug keine Grundstückgewinnsteuer aus, sie wird aufgeschoben; beim späteren Verkauf zählt in der Regel die Besitzesdauer seit dem letzten steuerpflichtigen Erwerb – bei Häusern aus den 1970er- und 1980er-Jahren meist der auf 25 % ermässigte Höchstsatz.

Wie entwickelt sich Steinhausen bis 2030?

Nach innen und im Zentrum. Die seit dem 2. April 2026 rechtskräftige Ortsplanung (72,6 % Ja am 29. Juni 2025) erlaubt Wachstum nur in den bestehenden Bauzonen und verbietet Hochhäuser. Im Zentrum entstehen 276 Wohnungen: 227 auf dem Crypto-Areal (The Park, Fertigstellung 2029), 28 am Pöstli, 21 an der Eichholzstrasse; beim Bahnhof folgt «Trittico» (Baustart provisorisch 2029). Der kantonale Richtplan rechnet für 2040 mit 11’200 Einwohnern (Gemeinde: 11’200 bis 11’800); mit 10’449 Personen ist Steinhausen dem Pfad voraus.

Soll ich mit dem Verkauf in Steinhausen warten, bis das Zentrum gebaut ist?

Für die meisten Eigentümer nein. Die neuen Zentrumswohnungen kommen 2027 bis 2029 auf den Markt und konkurrenzieren vor allem neuere Eigentumswohnungen in Bahnhofsnähe, nicht Einfamilien- oder Reihenhäuser mit Garten, die in Steinhausen nicht nachgebaut werden. Bei 6 leeren Wohnungen (1. Juni 2026) entscheidet nicht das Jahr, sondern der Preis: Ein richtig bewertetes Objekt findet heute Käufer. Wer selbst in eine Zentrumswohnung ziehen will, stimmt den Hausverkauf auf den Bezugstermin ab; das planen wir in der kostenlosen Bewertung mit Ihnen.

Mein Haus am Keltenweg oder in den Höf in Steinhausen ist aus den 1960er-Jahren – zählt das Land oder das Haus?

Je nach Zone beides. Die Quartieranalyse der Gemeinde weist am Keltenweg und an der Eichholzstrasse ältere Doppel- und Einfamilienhäuser mit Erneuerungsbedarf aus, deren Ersatz sie ermöglichen will; in den Wohnzonen W3 und W4 besteht massvolles Verdichtungspotenzial, Hasenberg, Freudenberg und die Höf gelten als stabile Gebiete. Erlaubt die Bauordnung auf Ihrer Parzelle mehr Fläche als heute steht, interessieren sich auch Bauträger, und der Landwert kann über dem Wert des Hauses liegen. Wir holen die Zonenangaben ein und bewerten beide Wege.

Wie hat sich der Steuerfuss in Steinhausen entwickelt?

Von 56 % (2023) über 54 % (2024 und 2025) auf 53 % der einfachen Steuer im Jahr 2026; beschlossen sind 56 %, die Gemeinde gewährt 3 % Rabatt. Dazu kommen 78 % Kantonssteuer (2025: 82 %) und 9 % katholische bzw. 6 % reformierte Kirchensteuer. Vergleich 2026 laut Steuerverwaltung Kanton Zug: Zug 52 %, Baar 47,53 %, Cham 54 %, Hünenberg 53 %, Risch 54 %.

Wer beurkundet den Kaufvertrag in Steinhausen, und welche Abgaben fallen an?

Die Gemeindeschreiberei Steinhausen beurkundet den Kaufvertrag; Anwälte dürfen das nicht. Eine Handänderungssteuer fällt nicht an, die Grundbuchgebühr richtet sich nach Zeitaufwand (CHF 180 pro Stunde, Faktor 4 bis CHF 6’000). Die Grundstückgewinnsteuer beträgt je nach Jahresverhältnis von Gewinn zu Anlagekosten 10 bis 60 % und sinkt ab dem zwölften Besitzjahr jährlich um 2,5 Punkte bis auf 25 %; Gewinne bis CHF 5’000 sind steuerfrei. Bei der Beurkundung ist ein Depot zu leisten, die Steuererklärung innert 60 Tagen einzureichen.

Kostenlose Checkliste

Bevor Sie in Steinhausen verkaufen: die Checkliste.

Rund 25 Punkte in sechs Kapiteln – vom richtigen Zeitpunkt über die Unterlagen bis zur Übergabe. Als PDF, sofort nach dem Absenden.

  • Zeitpunkt, Steuerfolgen und laufende Hypothek
  • Welche Unterlagen Sie bereitlegen sollten
  • Wie Sie den richtigen Angebotspreis finden
  • Reservation, Beurkundung, Übergabe

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Hier können Sie sie direkt öffnen. Conrad Rudat sendet sie Ihnen zusätzlich persönlich per E-Mail.

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Luftbild von Steinhausen ZG: Dorfkern, Wohnquartiere und Bahnhof (swisstopo)

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Fünf kurze Schritte. Danach meldet sich Conrad Rudat persönlich – das Büro ist an der Neuhofstrasse 5A, mitten in Baar.

Conrad Rudat
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