Wann ist der Verkauf in Zug der richtige Schritt?
Gut 37 % der Zuger Bevölkerung haben keinen Schweizer Pass, und auf 32’160 Einwohner kommen 47’525 Beschäftigte – entsprechend verschieden sind die Anlässe für einen Verkauf in der Stadt Zug.
- Der Arbeitsvertrag endet. Fachkräfte mit Wohnung in der Neustadt, im Herti oder an der Loretohöhe ziehen weiter; der Verkauf muss zum Kündigungstermin passen, oft aus der Ferne.
- Die Wohnung mit Seesicht war eine Anlage. Beim Mieterwechsel zeigt sich, ob ein Verkauf an Selbstnutzer mehr bringt als die Rendite.
- Das Elternhaus in Oberwil oder am Rosenberg wird frei. Die Kinder leben in Zürich oder im Ausland; die Erbengemeinschaft braucht einen Wert, den alle akzeptieren, bevor sie das geerbte Haus verkaufen kann.
- Das Haus steht in der Altstadt. Dort gilt das Altstadtreglement; was Käufer verändern dürfen, klären wir mit der Denkmalpflege, bevor Unsicherheit den Preis drückt.
- Das Haus ist zu gross geworden. Es wird gegen eine Wohnung in Bahnhofsnähe getauscht; fliesst der Erlös ins neue Eigenheim, lässt sich die Grundstückgewinnsteuer aufschieben.
Immer zuerst: eine Bewertung, die vor Miterben, Banken und Käufern standhält.
Wie viel Konkurrenz habe ich beim Verkauf in Zug?
Die amtlichen Zahlen zeigen ein sehr knappes Angebot.
| Zug in Zahlen | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Einwohner 31. Dezember 2025 | 32’160 (2024: 32’122; 2015: 29’256) | BFS STATPOP / Kanton Zug |
| Wohnungen 31. Dezember 2025 | 15’788 | BFS, Leerwohnungszählung |
| Neue Wohnungen 2020–2024 | 456 (Baar 487, Cham 723) | BFS, Wohnbaustatistik |
| Leerwohnungen 1. Juni 2026 | 27, davon 15 zum Kauf; Ziffer 0,17 % | BFS, Leerwohnungszählung |
| Haushalte im Wohneigentum 2022–2024 | 23,0 % (Mieter 71,6 %; Kanton 31,6 %) | Open Data Kanton Zug (BFS Strukturerhebung) |
| Gemeindesteuerfuss | 2026: 52 %; 2025: 52,11 %; 2023: 52,92 % | Steuerverwaltung ZG |
| Beschäftigte 2023 | 47’525 in 7’826 Betrieben | Stadt Zug |
Drei Folgerungen. Erstens wächst die Stadt kaum noch, weil kaum gebaut wird: 2023 entstanden 33 neue Wohnungen, 2024 waren es 76. Zweitens: Bei 27 Leerwohnungen auf 15’788 Wohnungen wird jedes gut aufbereitete Angebot gesehen – ein falsch bepreistes ebenfalls. Drittens hat Zug mehr Arbeitsplätze als Einwohner und den höchsten Ausländeranteil des Kantons: Zupendler suchen Wohnraum am Arbeitsort, und bei Käufern ohne Schweizer Pass stellt sich die Frage nach der Lex Koller.
Gemeindescharfe Preise publiziert der Kanton nicht; das Immobilienmarkt-Cockpit seiner Fachstelle (Daten Wüest Partner, Stand 1. Quartal 2026) weist für die Region Zug ein mittleres Einfamilienhaus mit rund CHF 3’870’000 und eine mittlere Eigentumswohnung mit rund CHF 2’425’000 aus, innert Jahresfrist plus 9 % und plus 5 %. In der Stadt entscheiden Quartier, Stockwerk und Aussicht.
Juni bis Mitte September 2026 zählten wir 170 Käuferanfragen über die Portale.
Wie die Stadt Zug bei Leerstand, Wohneigentum und Steuerfuss neben den anderen zehn Zuger Gemeinden dasteht, zeigt unsere Zuger Verkaufs-Matrix 2026 mit amtlichen Zahlen.
Zug 2030: Was sich verändert
Werte als Tabelle
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1850 | 3’302 |
| 1900 | 6’508 |
| 1950 | 14’488 |
| 2000 | 22’973 |
| 2016 | 29’804 |
| 2025 | 32’160 |
| 2040 (Richtplan) | 36’900 |
Die Stadt Zug hat, anders als viele Gemeinden, ein Papier mit Jahreszahl: die «Räumliche Gesamtstrategie Zug 2040», die der Stadtrat am 12. April 2022 verabschiedet hat. Sie lenkt das Wachstum «in Richtung Wohnen» (Potenzial von rund 13’000 Einwohnern gegenüber rund 9’000 Arbeitsplätzen), verdichtet in den Gebieten im Norden und Westen der Stadt, die nur 5 % der Gemeindefläche ausmachen, und will mit der «Trilogie Bahnhof–Seeufer–Altstadt» die Innenstadt aufwerten. Darauf bauen drei Dinge auf, die bis 2030 konkret werden: die neue Ortsplanung, drei vom Stimmvolk beschlossene Areale und der kantonale Richtplan mit Zielwerten bis 2040.
Die Ortsplanung 2026/27: bezahlbarer Wohnraum, Aufzonung am Hang
Zonenplan und Bauordnung der Stadt stammen aus dem Jahr 2010. Der Grosse Gemeinderat hat die neue Nutzungsplanung am 12. Juni 2025 in erster Lesung verabschiedet; in der öffentlichen Auflage vom 13. November bis 12. Dezember 2025 gingen 270 Einwendungen ein. Die zweite Lesung im Grossen Gemeinderat ist ab Oktober 2026 vorgesehen, die Urnenabstimmung für das Frühjahr 2027, die Inkraftsetzung nach Genehmigung durch den Regierungsrat bis Ende 2027. Vier Punkte betreffen Eigentümer direkt. Erstens setzt die Planung die am 18. Juni 2023 mit 50,19 % angenommene Initiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand» um: In Verdichtungsgebieten müssen 40 % der neuen Wohnflächen preisgünstig sein, bei Bebauungsplänen ausserhalb mindestens 20 % der zusätzlichen Geschossfläche, und bis 2040 sollen mindestens 20 % aller Wohnungen der Stadt preisgünstig sein. Zweitens kommen zu den bestehenden Zonen für preisgünstigen Wohnungsbau (Im Rank, Unterfeld, Lüssi/Göbli, Mülimatt) drei neue hinzu: Freudenberg, Räbmatt und Ammannsmatt; die maximal 3,06 Hektaren, die der Kanton der Stadt für Neueinzonungen zugesteht, sind dafür reserviert, rund 24’000 m² davon will der Stadtrat einzonen. Drittens wird die Wohnzone W1 mit wenigen Ausnahmen aufgehoben und aufgezont, in den verbleibenden W1-Zonen steigt die Ausnützungsziffer von 0,25 auf 0,3, und bei Neu- und Umbauten kann die Ausnützung unter Bedingungen um 10 % erhöht werden. Viertens wird die Altstadt zur Ortsbildschutzzone; Oberwil, St. Michael, Artherstrasse, Neustadt und Gartenstadt werden Strukturerhaltungszonen, neu auch Lauried und Löberenstrasse. Hochhäuser bleiben auf die drei Hochhauszonen des Reglements von 2017 beschränkt.
Drei Areale, rund 470 Wohnungen, ein neuer Stadtteil
- Hochhaus Pi im Geviert GIBZ (Guthirt, an der Baarerstrasse): 80 Meter, 27 Obergeschosse, Tragwerk aus Buchenholz, 183 Wohnungen, davon rund 130 preisgünstig, auf 12’700 m² Wohnfläche. Das Stimmvolk nahm den Bebauungsplan am 9. Februar 2025 mit 70,8 % an (6’509 zu 2’688 Stimmen). Bauherrschaft ist die Urban Assets Zug AG, Architektur Duplex Architekten; Projekthorizont bis 2030. Pi ist Teil des Tech Cluster Zug, mit dem die Metall-Zug-Gruppe das V-ZUG-Areal im Norden der Stadt bis in die 2040er-Jahre zu einem Stadtteil mit Industrie, Gewerbe und Wohnen umbaut; die Wärme liefert ein Multi-Energy-Hub mit See- und Grundwasser.
- Metalli (Neustadt, am Bahnhof): Die Stimmbevölkerung hat den Bebauungsplan am 14. Juni 2026 mit 57,8 % angenommen (6’743 zu 4’929 Stimmen, Beteiligung 69,9 %). Auf dem rund 27’000 m² grossen Areal der Zug Estates entstehen 130 zusätzliche Wohnungen (neu 160 statt 30), 64 davon preisgünstig nach kantonalem Wohnraumförderungsgesetz, ein 80 Meter hohes Hochhaus, ein neuer Metalliplatz und eine öffentliche Dachterrasse; die 1987 eröffnete Einkaufs-Allee bleibt. Als Nächstes folgt der Architekturwettbewerb für das Hochhaus, die kantonale Genehmigung wird frühestens Ende 2026 erwartet.
- Areal An der Aa (Herti, bei der kantonalen Verwaltung): Der Bebauungsplan An der Aa II passierte den Grossen Gemeinderat mit 36 zu 0 und die Urne am 3. März 2024 mit 81,3 %. Auf 3,4 Hektaren bauen die Zugerland Verkehrsbetriebe ihren Hauptstützpunkt, dazu ein Gebäude für den Rettungsdienst Zug und die kantonale Verwaltung; Spatenstich war am 29. Juni 2026, Bezug 2030. Ab 2031 folgen zwei achtgeschossige Bauten mit mindestens 10’000 m² Wohnfläche (über 160 Wohnungen), davon 40 % preisgünstig; das Baurecht für den Nordteil hält die Zuger Pensionskasse. Höher als 30 Meter darf hier nicht gebaut werden, das Areal liegt ausserhalb der Hochhauszonen.
Dazu kommen die Verdichtungsgebiete, die der kantonale Richtplan der Stadt zuweist und die die Gesamtstrategie als laufende Planungen nennt: Äussere Lorzenallmend, Herti Süd, Hertizentrum, LG-Areal, Schleifepark, Ahornpark, Kirschloh, Baarerstrasse West/Bahnhof. Hier entscheidet sich, ob die Stadt ihr eigenes Ziel erreicht.
Der Richtplan: 36’900 oder 46’380?
Der kantonale Richtplan rechnet für die Stadt Zug mit 36’900 Einwohnerinnen und Einwohnern im Jahr 2040 (Ausgangswert 2016: 29’804) und mit 49’300 Beschäftigten (2014: 40’476); der ganze Kanton soll 148’500 Einwohner zählen. Bei den Arbeitsplätzen ist Zug fast am Ziel: 47’525 Beschäftigte 2023 sind 96 % des Werts für 2040. Bei der Bevölkerung liegt die Stadt mit 32’160 Personen rund 300 unter dem rechnerischen Pfad. Auf 2030 umgelegt entspricht dieser Pfad etwa 33’950 Einwohnern, also rund 1’800 mehr als heute; bei gut zwei Personen je Wohnung (32’160 Einwohner, 15’788 Wohnungen) sind das rund 900 zusätzliche Wohnungen in vier Jahren, in einer Stadt, die zuletzt 33 und 76 Wohnungen pro Jahr gebaut hat und deren drei beschlossene Areale rund 470 Wohnungen frühestens ab 2030 liefern. Diese Umrechnung ist unsere Einordnung, keine amtliche Prognose. Die Stadt selbst geht weiter: Ihre Bevölkerungsprognose 2040, Grundlage der Schulraumplanung und des Planungsberichts zur Ortsplanung, nennt 46’380 Personen, weil sie alle grossen Wohnbauprojekte und deren Realisierungszeitpunkt einrechnet. Der Regierungsrat hat angekündigt, die kantonalen Prognosen 2027 auf Basis des neuen BFS-Szenarios zu überarbeiten.
Was das für Eigentümer in Zug bedeutet
- Seesicht und Hanglage werden nicht nachgebaut. Die Verdichtung findet in der Ebene statt, im Norden und Westen; am Zugerberg gibt es keine Wohnzone, und Oberwil, St. Michael und die Gartenstadt werden Strukturerhaltungszonen. Ein Haus mit Blick auf See und Rigi in Oberwil, Gimenen oder am Rosenberg konkurriert nicht mit den neuen Hochhäusern, sondern mit einer Handvoll vergleichbarer Objekte pro Jahr.
- Am Hang steigt der Landwert, nicht nur der Hauswert. Mit der Aufhebung der W1-Zone, der höheren Ausnützungsziffer und dem 10-%-Bonus wird auf vielen Parzellen aus den 1950er- bis 1970er-Jahren mehr möglich als heute steht. Wir bewerten solche Liegenschaften in zwei Varianten, Weiterbewohnen und Ersatzneubau, und holen die Zonenangaben beim Baudepartement ein, sobald die neue Bauordnung in Kraft ist.
- Neue Eigentumswohnungen am Bahnhof kommen, aber nicht vor 2030. Pi, Metalli und An der Aa sind zu 40 bis 70 % preisgünstige Mietwohnungen; Eigentum entsteht dort kaum. Wer eine Wohnung aus den 1980er- bis 2000er-Jahren in der Neustadt, im Herti oder an der Loretohöhe verkauft, tut das in einem Markt mit 27 leeren Wohnungen und ohne Neubaukonkurrenz im eigenen Segment.
- In der Altstadt entscheidet die Vorbereitung. Die Altstadt wird Ortsbildschutzzone, zusätzlich zum Altstadtreglement und zum ISOS. Käufer wollen vor der Reservation wissen, was sie verändern dürfen; wer das mit der Denkmalpflege geklärt hat, verkauft schneller und ohne Abschlag.
Diese Einordnung ist unsere Lesart der amtlichen Zahlen und kein Preisversprechen. Was Ihre Liegenschaft in diesem Umfeld wert ist, zeigt die Bewertung, kostenlos und mit den Modellen, die Banken nutzen.
Zug im Zeitraffer
- 1092Erste urkundliche Erwähnung als «Ziuge». Die Siedlung am Umschlagplatz zwischen Zürichsee und Gotthardroute besteht wohl seit der Jungsteinzeit.
- um 1200Gründung der Stadt am Seeufer; die Burg Zug ist Sitz der Grafen von Kyburg, ab 1278 der Habsburger. 1242 wird Zug erstmals als Stadt bezeugt.
- 1352Zürich belagert die Stadt und zwingt sie zum Bund mit den eidgenössischen Orten. Zug wird Landsgemeindeort und Sitz der Behörden des Standes.
- 1435Am 4. März versinkt die seeseitige Gasse im See; vermutlich ein Fünftel der Einwohner kommt ums Leben.
- 1478Am 18. Mai legt Hans Felder den Grundstein zu St. Oswald (vollendet 1545); bis 1528 entsteht die neue Ringmauer mit sechs Rund- und drei Tortürmen, der Zytturm wird erhöht.
- 1864Die Nordostbahn bringt den Anschluss an Zürich und Luzern; 1897 folgt die Linie von Zürich durch das Sihltal.
- 1887Vorstadtkatastrophe vom 5. Juli: Bei Quaiarbeiten bricht das Ufer ein, 35 Häuser versinken, elf Menschen sterben, 650 werden obdachlos. Die Bucht wird bis heute alle fünf Jahre vermessen.
- 1907Die Zugerbergbahn Schönegg–Zugerberg fährt, das Theater Casino entsteht (1907–1909). In denselben Jahren entsteht die industrielle Basis: Landis & Gyr (1896) und die Verzinkerei Zug, die spätere V-ZUG (1913).
- 1962Sofortprogramm für Wohnraum: Das Herti-Quartier wächst in sechs Etappen, in Oberwil entstehen Hochhaussiedlungen. Zug wird vom Industrieort zur Pendler- und Firmenstadt.
- 2004Eröffnung der Stadtbahn Zug am 12. Dezember mit neun neuen Haltestellen, darunter Oberwil, Fridbach, Casino, Postplatz, Schutzengel und Chollermüli.
- 2023–2025Die Stadt entscheidet über ihr Wachstum: Initiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand» angenommen (18. Juni 2023, 50,19 %), Areal An der Aa (3. März 2024, 81,3 %), Hochhaus Pi (9. Februar 2025, 70,8 %).
- 2026Ja zum Bebauungsplan Metalli mit 80-Meter-Hochhaus (14. Juni, 57,8 %), Spatenstich An der Aa (29. Juni), zweite Lesung der neuen Ortsplanung im Grossen Gemeinderat ab Oktober.
- 2030Geplante Fertigstellung des Holzhochhauses Pi und Bezug des neuen ZVB-Stützpunkts An der Aa; ab 2031 folgen dort die Wohnbauten.
- 2040Richtwert des Kantons: 36’900 Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt Zug. Der Zimmerberg-Basistunnel II soll die Fahrt von Zug nach Zürich verkürzen.
Was Zug besonders macht
Zug ist mit 32’160 Einwohnern Hauptort und grösste Gemeinde des Kantons und gliedert sich in elf Stadtquartiere: Altstadt und Neustadt im Zentrum, Oberwil am See, Gimenen, St. Michael und Rosenberg am Hang, Loreto auf dem Plateau darüber, Guthirt, Herti und Lorzen in der Ebene – und den Zugerberg, der als Wald- und Landwirtschaftszone keine Wohnzone enthält. Was die Quartiere für Verkäufer bedeuten:
- Oberwil: südlichstes Quartier am See mit Seebad Trubikon, Stadtbahnhalt und dem Einfamilienhausquartier Räbmatt – Seesicht ist die Regel.
- Gimenen, St. Michael, Rosenberg: Hanglagen mit Blick auf See und Berge, kleinteilige Bebauung der 1950er- und 1960er-Jahre – Villen und Terrassenwohnungen.
- Loreto: Plateau mit den Hochhäusern an Loretostrasse und Loretohöhe – Eigentumswohnungen mit Weitblick.
- Altstadt und Neustadt: Altstadtzone mit Altstadtreglement, Zentrumszone mit Bebauungsplänen, Bahnhof vor der Tür.
- Guthirt, Herti, Lorzen: Metalli, Lauried und Göbli, die grossen Siedlungen um die Riedmatt – Wohnungen für Pendler.
Vom Bahnhof Zug erreichen InterRegio und InterCity Zürich HB in 22 bis 26 Minuten und Luzern in 19 bis 22 Minuten; die Stadtbahn hält zusätzlich in Oberwil, Fridbach, Casino, Postplatz, Schutzengel und Chollermüli. Gemeindesteuerfuss 2026: 52 % der einfachen Steuer (Baar 47,53 %, Walchwil 51 %, Steinhausen 53 %, Cham 54 %), dazu 78 % Kantonssteuer und 5,95 % (katholisch) oder 6 % (reformiert) Kirchensteuer.
Die Stadtschulen Zug führen neun Primarschulen (Burgbach, Gimenen, Guthirt, Herti, Hänggeli, Kirchmatt, Letzi, Oberwil, Riedmatt), Oberstufe und Tagesschule für 2’632 Kinder (2024/25); die Kantonsschule Zug zählt 1’647 Lernende, das Institut Montana auf dem Zugerberg ist seit 1926 Privatschule mit Internat und IB-Diplom.
Auf 32’160 Einwohnerinnen und Einwohner kommen 47’525 Beschäftigte in 7’826 Betrieben (2023): rund 1,5 Arbeitsplätze je Einwohner, mehr als in Baar (1,2). 2014 waren es 40’476 Beschäftigte; der kantonale Richtplan rechnet für 2040 mit 49’300, die Stadt hat dieses Ziel also schon zu 96 % erreicht. Siemens Smart Infrastructure führt seit 2019 sein weltweites Geschäft von Zug aus, V-ZUG produziert seit 1913 am Stadtrand und baut das Areal als Tech Cluster Zug bis in die 2040er-Jahre um, Bossard, Zug Estates und WWZ haben hier ihren Sitz; die Stadt gilt als Zentrum des Crypto Valley. Diese Dichte an Hauptsitzen bringt Fach- und Führungskräfte mit gesicherter Finanzierung in die Stadt und erklärt, warum 71,6 % der Haushalte mieten und eine Eigentumswohnung in Bahnhofsnähe auch als Kapitalanlage gefragt ist.
Kulturell bietet Zug mehr, als seine Grösse vermuten lässt: das Kunsthaus mit der Sammlung Kamm, das Museum Burg Zug, das Theater Casino von 1909 und die Kirschentradition vom Chriesisturm bis zur Kirschtorte von 1915. Beim Verkehr ist der nächste Sprung gezeichnet: Der Zimmerberg-Basistunnel II soll um 2040 von der Litti in Baar direkt in den Zürcher Hauptbahnhof führen und die Fahrzeit ab Zug verkürzen; bis dahin setzt der Kanton auf ein verdichtetes Bussystem («Bus+») als Ergänzung zur Stadtbahn. Die Umfahrung Zug hat das Stimmvolk am 3. März 2024 abgelehnt; die Stadt strebt in ihrer Gesamtstrategie einen «einfachen Zentrumstunnel» zwischen Casino und Gubelloch an und will die Vorstadt am See verkehrsarm machen. Geheizt und gekühlt wird zunehmend mit Seewasser: Der Energieverbund Circulago der WWZ holt Wasser aus 26 Metern Tiefe und versorgt Quartiere der Stadt und des südlichen Baar.
Ortsteile und Lagen in Zug
Jeder Ortsteil hat seinen eigenen Markt und seine eigene Käuferschaft. Das ist der Grund, warum wir in Zug nicht mit einem Durchschnittspreis arbeiten, sondern mit Vergleichsobjekten aus demselben Ortsteil.
Altstadt und Neustadt
Die Altstadt zwischen Zytturm, Kolinplatz und Landsgemeindeplatz liegt im ISOS und wird mit der neuen Ortsplanung zur Ortsbildschutzzone; was gebaut werden darf, regeln Altstadtreglement und Denkmalpflege. Die Neustadt um Bahnhof und Metalli ist Zentrumszone und Verdichtungsgebiet: Hier entsteht bis in die 2030er-Jahre das 80-Meter-Hochhaus der Zug Estates mit 130 zusätzlichen Wohnungen.
Altstadthäuser mit Schutzstatus, Eigentumswohnungen in Bahnhofsnähe, Wohn- und Geschäftshäuser als Kapitalanlage.
Oberwil
Das südlichste Quartier am See, 1292 erstmals erwähnt, mit historischem Dorfkern (künftig Strukturerhaltungszone), Stadtbahnhalt, Badeplatz Trubikon und dem Einfamilienhausquartier Räbmatt. Seit Anfang der 1960er-Jahre prägen Hochhaussiedlungen den Ort; die neue Ortsplanung sieht in der Räbmatt eine Zone für preisgünstigen Wohnungsbau und in Oberwil Ost Alterswohnungen vor.
Einfamilienhäuser mit Seesicht, Terrassenwohnungen, Eigentumswohnungen in Bauten der 1960er- und 1970er-Jahre mit Sanierungspotenzial.
Gimenen, St. Michael und Rosenberg
Die Hanglagen am Fuss des Zugerbergs mit Blick über See und Rigi. Gimenen mit der Talstation der Zugerbergbahn, St. Michael mit der Kirche, deren Chriesigloggä die Kirschenernte einläutet, der Rosenberg mit kleinteiliger Bebauung bis Ende der 1960er-Jahre und seit 2000 grösseren Überbauungen am Siedlungsrand (Sterenweg, Lüssirainstrasse, Weinberghöhe). Hier wirkt die Aufhebung der W1-Zone am stärksten.
Villen, Einfamilienhäuser auf grossen Parzellen, Terrassenwohnungen in Aussichtslage.
Loreto
Das Plateau über der Altstadt, durch den Geländesprung klar von Altstadt, Neustadt und Guthirt getrennt, im Nordosten offene Höfe (Lüssi, Rüschenhof, Rütihof). Die Hochhäuser an Loretostrasse und Loretohöhe bieten Weitblick über die Stadt bis zu den Alpen, die Schulanlage Loreto liegt mitten im Quartier.
Eigentumswohnungen mit Weitblick in Hochhäusern, Einfamilienhäuser, kleinere Mehrfamilienhäuser.
Guthirt und Herti
Die Ebene nördlich und westlich des Bahnhofs ist das Verdichtungsgebiet der Stadt: Im Guthirt der Tech Cluster Zug auf dem V-ZUG-Areal mit dem Holzhochhaus Pi und das LG-Areal; im Herti das 1962 begonnene Quartier in sechs Etappen (Herti II mit 15-geschossigem Punkthochhaus steht im ISOS), die Bossard Arena (2010), das Strandbad, die Stadtbahn-Station Schutzengel und das Areal An der Aa. Die Gartenstadt mit ihren kleinteiligen Häusern bleibt geschützt.
Eigentumswohnungen in Siedlungen der 1960er- bis 2000er-Jahre, Mehrfamilienhäuser als Kapitalanlage, Häuser in der Gartenstadt.
Lorzen: Riedmatt, Rank, Chollermüli
Das jüngste Stadtquartier an der Grenze zu Cham und Steinhausen, seit den 1930er-Jahren mit der Haltestelle Chollermüli an der Bahn. Die Genossenschaftssiedlung Ammannsmatt (1945–1950) mit Reihen- und Doppelhäusern, die Überbauungen Riedmatt (um 1970), Rank (1990er) und Riedpark (nach 2000), dazu die Schulanlage Riedmatt am Chamer Veloweg. Im Rank gilt bereits die Zone für preisgünstigen Wohnungsbau, die Ammannsmatt kommt neu hinzu.
Eigentumswohnungen für Pendler, Reihenhäuser der Ammannsmatt, Mehrfamilienhäuser.
Zug erleben: Orte, die Käufer überzeugen
Wer in Zug kauft, kauft auch ein Umfeld. Diese Orte nennen wir in jeder Verkaufsdokumentation, denn sie machen den Unterschied zwischen einer Adresse und einem Zuhause.
- Altstadt mit Zytturm und KolinplatzDer 52 Meter hohe Zytturm aus dem 13. Jahrhundert, 1478–1480 erhöht, trägt seit 1574 die astronomische Uhr und war einst das befestigte Tor zur Stadt. Die Ringmauer mit sechs Rund- und drei Tortürmen entstand 1478–1528; die Altstadt steht im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder.
- Burg ZugAnlage aus dem 12. Jahrhundert mit 26 Bauphasen seit dem 8. Jahrhundert, um 1200 Sitz der Kyburger, später der Habsburger; nach dem Bund von 1352 erster privater Besitzer Peter V. von Hünenberg. Restauriert 1979–1982, seit dem 14. Mai 1983 Museum für die Kulturgeschichte von Stadt und Kanton Zug.
- Kirche St. OswaldAm 18. Mai 1478 legte Baumeister Hans Felder den Grundstein, bis 1545 wurde gebaut: das bedeutendste spätgotische Baudenkmal der Zentralschweiz mit erhaltenen Bauabrechnungen und reichem Figurenschmuck; das Chorgestühl von 1484 ist das einzige Originalstück aus der Bauzeit.
- Kunsthaus ZugSeit 1990 im «Hof im Dorf» am Rand der Altstadt. Die Stiftung Sammlung Kamm (1998) hat dem Haus über 400 Werke der Wiener Moderne und der klassischen Moderne anvertraut, von Klimt, Kokoschka, Klee und Kandinsky; der Kanton hat 2011 das Areal des alten Kantonsspitals als Standort für einen Neubau in den Richtplan aufgenommen.
- Seeufer: Landsgemeindeplatz, Rössliwiese, Seebad Seeliken, StrandbadAuf dem Landsgemeindeplatz tagte bis 1847 die Zuger Landsgemeinde; heute ist er mit der Rössliwiese Teil der «Trilogie Bahnhof–Seeufer–Altstadt», die die Stadt verkehrsarm gestalten will. Das Seebad Seeliken geht auf das erste Zuger Seebad von 1882 zurück und wurde 1950 nach Plänen von Walter F. Wilhelm neu gebaut; das Strandbad am Chamer Fussweg ist das grösste Freibad der Stadt mit Sandstrand.
- Zugerberg und ZugerbergbahnSeit 1907 bringt die Standseilbahn ihre Fahrgäste von der Schönegg in sieben Minuten auf den Hausberg; 2022 wurde die Strecke erneuert. Oben: Aussicht auf See, Rigi und Alpen, das Institut Montana (seit 1926) und ein Quartier ohne Wohnzone, Wald und Landwirtschaft bleiben.
- Zuger KirschtorteKurz vor Weihnachten 1915 bot der Konditor Heinrich Höhn in Zug erstmals seine Kirschtorte an, Japonais-Böden, Biskuit, Kirschtortencrème und Zuger Kirsch; 1943 übernahm Jacques Treichler die Konditorei. Das älteste öffentlich vorliegende Rezept stammt aus dem Kochbuch der Haushaltungsschule Salesianum von 1933.
- Chriesisturm und ChriesimärtWenn im Juni die Chriesigloggä von St. Michael läutet, rennen die Zuger mit langen Leitern durch die Altstadt; der Brauch reicht ins 18. Jahrhundert zurück und wird seit 2009 wieder gefeiert. Anschliessend öffnet der Chriesimärt, einer der ältesten Kirschenbräuche der Schweiz.
Wer verkauft meine Wohnung oder mein Haus in Zug?
Die Rudat AG hat ihren Sitz an der Neuhofstrasse 5A in Baar, direkt an der Stadtgrenze.
Bewertet wie eine Bank. Vermarktet wie eine Boutique. Den Wert ermitteln wir mit den Modellen von IAZI/CIFI, die von Schweizer Banken genutzt werden, und ergänzen, was kein Modell sieht: Seesicht aus dem dritten Stock, Schutzstatus in der Altstadt, Stand des Erneuerungsfonds. Das Ergebnis ist ein Marktauftrittspreis, der vor Erben, Bank und Käufern Bestand hat – kostenlos und unverbindlich (was hedonische Bewertung bedeutet).
- Verkaufsdokumentation mit Katasterplan, Grundrissen und Quartierporträt;
- Fotos und Drohnenaufnahmen für Seesicht und Hanglage, auf Wunsch Home Staging;
- 360°-Rundgang für Interessenten aus Zürich oder dem Ausland;
- Inserate auf den grossen Schweizer Portalen, dazu unser Käufer- und Investorennetz;
- jede Besichtigung persönlich, dazu Finanzierungsprüfung, Verhandlung und Begleitung zur Beurkundung.
Belegt: in Küsnacht ZH ein Penthouse in 5 Wochen, in Uster ein Wohnhaus in 48 Stunden, in Arth am Zugersee die Vermarktung des Hotels Felchlin auf der Rigi; Google 5,0 Sterne aus 26 Bewertungen, 12 belegte Verkäufe (Referenzen).
Weiterlesen: der Ablauf beim Hausverkauf in 8 Schritten, was ein Hausverkauf im Kanton Zug kostet, die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Zug, die Kantonsseite Zug, die Nachbarn Baar, Cham, Steinhausen. Gespräch: Kontakt oder +41 41 763 33 66.
Dieser Text ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Quellen
Quellen anzeigen (71)
- Steuerverwaltung Kanton Zug – Steuerfüsse der Gemeinden des Kantons Zug für die Steuerjahre 2023–2026 (PDF, 21.01.2026): Zug 2026 52 %, 2025 52,11 %, 2024 52,11 %, 2023 52,92 %; Kanton 78 % (2025: 82 %); Kirchensteuer 5,95 % / 6 %, abgerufen am 28.09.2026
- Fachstelle für Daten und Statistik Kanton Zug – Ständige Wohnbevölkerung nach Gemeinde, Kanton Zug 1850 bis 2025 (XLSX, Datenquelle BFS STATPOP): Zug 2025 32’160, 2024 32’122, 2015 29’256; Kanton 135’018, abgerufen am 28.09.2026
- Fachstelle für Daten und Statistik Kanton Zug – Bevölkerungsstand (Kanton 2025: 135’018, +0,96 %; Ausländeranteil 30,6 %), abgerufen am 28.09.2026
- Kanton Zug – Mitteilung «Zuger Bevölkerung wächst weiter» vom 02.04.2026 (provisorisch: Stadt Zug +0,1 %, Ausländeranteil 37,3 %, höchster Wert im Kanton), abgerufen am 28.09.2026
- Stadt Zug – Stadt Zug in Zahlen (Wohnbevölkerung 2024: 32’122; Ausländeranteil 2024: 37,5 %; Wohnungen 2023: 15’756; neu errichtete Wohnungen 2023: 33; Betriebe 2023: 7’826; Beschäftigte 2023: 47’525; Volksschüler/innen 2024/25: 2’632; Steuerfuss 2026: 52), abgerufen am 28.09.2026
- Bundesamt für Statistik – STAT-TAB px-x-0904030000_105 «Neu erstellte Wohnungen nach Gemeinde, Anzahl Zimmer und Jahr» (Zug 2020: 114, 2021: 133, 2022: 100, 2023: 33, 2024: 76; Baar 2020–2024: 487; Cham 2020–2024: 723), abgerufen am 28.09.2026
- Bundesamt für Statistik – Leerwohnungszählung vom 1. Juni 2026, Tabelle T 09.03.04.12 «Leer stehende Wohnungen am 1. Juni 2026, in den Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern» (XLSX; Zug: Wohnungsbestand 31.12.2025 15’788, 27 Leerwohnungen, 12 zur Miete, 15 zum Kauf, Leerwohnungsziffer 0,17 %; 2025: 45 / 0,28 %; Baar 0,21 %, Cham 0,18 %, Steinhausen 0,13 %; Datenbankstand 10.09.2026), abgerufen am 28.09.2026
- Bundesamt für Statistik – Medienmitteilung Leerwohnungszählung 1. Juni 2026 (10.09.2026): Schweiz 0,93 %, Kanton Zug 0,20 %, abgerufen am 28.09.2026
- Fachstelle für Daten und Statistik Kanton Zug – Wohnungen (Kanton: 126 Leerwohnungen am 1. Juni 2026, Leerwohnungsziffer 0,2 %; Neuheim 0,09 %, Risch 0,32 %; Wohnungsbestand Kanton 2025: 62’760), abgerufen am 28.09.2026
- Bundesamt für Statistik – Wohneigentumsquote nach Kanton 2019–2023 (Strukturerhebung; Zug 2023: 31,6 %, Schweiz 35,8 %; Gemeindewerte nicht publiziert), abgerufen am 28.09.2026
- Fachstelle für Daten und Statistik Kanton Zug – Immobilienmarkt-Cockpit Kanton Zug (Daten Wüest Partner, Stand 1. Quartal 2026, XLSX; Blatt «Hed. Markt» und Blatt «Zu Objekte»: Standard, Mikrolage und Zustand auf einer Skala von 1 bis 5), abgerufen am 28.09.2026
- Stadt Zug, Baudepartement – Handbuch «Baukultur in den Quartieren» (Juni 2022, PDF): elf Stadtquartiere (Altstadt, Neustadt, Oberwil, Gimenen, St. Michael, Rosenberg, Loreto, Guthirt, Herti, Lorzen, Zugerberg), Wohnquartiere Räbmatt, Lauried, Göbli, Riedmatt-Rank; Altstadtzone/Altstadtreglement, Zentrumszone Neustadt; Zugerberg ohne Wohnzone, abgerufen am 28.09.2026
- Kanton Zug, Amt für Denkmalpflege und Archäologie – Im Ortsbild bauen (ISOS seit 01.06.2000; Ortszentrum Zug und Gartenstadt; Stellungnahme im Baubewilligungsverfahren), abgerufen am 28.09.2026
- SBB – Online-Fahrplan, Verbindungen ab Zug am 29.09.2026 ab 08:00 (Zürich HB: IR70 22 Min., IC2 23–26 Min.; Luzern: IR70 19 Min., IR75 22 Min.; Zürich Flughafen: 40–43 Min. mit einem Umstieg), abgefragt über die offene Fahrplanschnittstelle transport.opendata.ch mit SBB-Daten, abgerufen am 28.09.2026
- Kanton Zug, Volkswirtschaftsdirektion / Kontaktstelle Wirtschaft – Broschüre «Standort Zug» (PDF): «20 min nach Zürich (Halbstundentakt)», «20 min nach Luzern», «41–53 min nach Zürich Flughafen»; Stadtbahnhaltestellen Chollermüli, Zug, Schutzengel, Postplatz, Casino, Fridbach, Oberwil, abgerufen am 28.09.2026
- Stadtschulen und Betreuung Zug – Schulhäuser (Primarschulen Burgbach, Gimenen, Guthirt, Herti, Hänggeli, Kirchmatt, Letzi, Oberwil, Riedmatt; Kooperative Oberstufe, Tagesschule, Heilpädagogische Schule), abgerufen am 28.09.2026
- Fachstelle für Daten und Statistik Kanton Zug – Mittelschulen (Schuljahr 2024/25: Kantonsschule Zug 1’647 Lernende, davon 155 Wirtschaftsmittelschule; 2’443 Lernende an Zuger Mittelschulen), abgerufen am 28.09.2026
- Kantonsschule Zug – Startseite (Lüssiweg 24, 6302 Zug; Gymnasium und Wirtschaftsmittelschule), abgerufen am 28.09.2026
- Institut Montana Zugerberg – Startseite (Schönfels 5, Zugerberg; gegründet 1926; 380 Schülerinnen und Schüler, 55 Nationalitäten; Schweizer Gymnasium, Internationale Schule mit IB-Diplom, Internat), abgerufen am 28.09.2026
- Steuergesetz des Kantons Zug vom 25. Mai 2000 (BGS 632.1), §§ 187–202 Grundstückgewinnsteuer (§§ 190–191 Aufschub, § 200 Steuererklärung innert 60 Tagen), abgerufen am 28.09.2026
- Gesetz über den Gebührentarif im Grundbuchwesen des Kantons Zug (BGS 215.35), § 14 Abs. 3 (CHF 180 pro Stunde, Faktor 4 bis CHF 6’000), abgerufen am 28.09.2026
- Beurkundungsgesetz des Kantons Zug (BGS 223.1), § 4 Abs. 2 und § 7 Abs. 2 (Beurkundung von Grundstückkaufverträgen durch die Gemeindeschreiberei bzw. Stadtkanzlei der Standortgemeinde, nicht durch Anwälte), abgerufen am 28.09.2026
- Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV – Dossier Steuerinformationen «Handänderungssteuer» (Kanton Zug: keine Handänderungssteuer, nur Grundbuchgebühr), abgerufen am 28.09.2026
- Kanton Zug, Amt für Grundbuch und Geoinformation – Merkblatt über die Umsetzung des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (08.02.2022, PDF): Niederlassung C und EU/EFTA mit B bei tatsächlichem Wohnsitz bewilligungsfrei; übrige Ausländer/innen mit B bewilligungsfrei eine Hauptwohnung; Zweifelsfälle an die Volkswirtschaftsdirektion, abgerufen am 28.09.2026
- Kanton Zug – Grundstückerwerb durch Ausländerinnen oder Ausländer (Bewilligungsbehörde BewG: Volkswirtschaftsdirektion), abgerufen am 28.09.2026
- Bundesamt für Justiz – Grundstückerwerb durch Personen im Ausland (BewG/Lex Koller; die vom Kanton bestimmte Behörde entscheidet über die Bewilligungspflicht), abgerufen am 28.09.2026
- Rudat AG – Referenzen (Küsnacht ZH Penthouse in 5 Wochen, Uster Wohnhaus in 48 Stunden, Hotel Felchlin Arth in Vermarktung; Google 5,0 Sterne aus 26 Bewertungen; 12 belegte Verkäufe; 170 Käuferanfragen Juni bis Mitte September 2026), abgerufen am 28.09.2026
- Kanton Zug Open Data – Eigentumsverhältnis der Haushalte nach Gemeinde (CSV, Daten BFS Strukturerhebung, Periode 2022–2024): Stadt Zug 1’244 Hauseigentümer, 2’049 Stockwerkeigentümer, 10’249 Mieter von 14’313 Haushalten (Eigentum 23,0 %), abgerufen am 28.09.2026
- Historisches Lexikon der Schweiz – Artikel «Zug (Gemeinde)» (Version 05.05.2020; Autoren Hoppe, Hochuli, Glauser, Morosoli): Ersterwähnung 1092, Stadt 1242, 1352, Ufereinbruch 4. März 1435, Ringmauer 1478–1528, Bahn 1864/1897, Vorstadtkatastrophe 1887, Landis & Gyr 1896, Zugerbergbahn 1907, Theater Casino 1907–1909, Verzinkerei Zug 1913, Bevölkerung 1850 3’302, 1900 6’508, 1950 14’488, 2000 22’973, abgerufen am 08.10.2026
- Historisches Lexikon der Schweiz – Artikel «Oberwil (ZG)»: Ersterwähnung 1292, Hochhaussiedlungen seit Anfang der 1960er-Jahre, abgerufen am 08.10.2026
- Fachstelle für Daten und Statistik Kanton Zug – Medienmitteilung «Zuger Bevölkerung wächst weiter – eine Gemeinde sticht heraus» (02.04.2026): Stadt Zug 32’160 (+0,1 %), Ausländeranteil 37,3 % (12’005), Kanton 134’977 (+0,9 %), abgerufen am 08.10.2026
- Fachstelle für Daten und Statistik Kanton Zug – «Zug in Zahlen 2025» (PDF): Fläche 2’162 ha, Wohnungen 2023 15’756, Beschäftigte und Betriebe 2023 (BFS STATENT 47’525 / 7’826, 38’121 Vollzeitäquivalente), abgerufen am 08.10.2026
- Kanton Zug – Richtplantext, Stand 27.08.2026, Kapitel G 2.1 (Bevölkerung Zug 2016 29’804 → 2040 36’900; Kanton 148’500) und G 3.1 (Beschäftigte Zug 2014 40’476 → 2040 49’300), abgerufen am 08.10.2026
- Kantonsrat Zug – Interpellation betreffend prognostizierte Zahlenwerte im Richtplan (Vorlage 4158.1, 20.07.2026): Überarbeitung der Prognosen 2027, abgerufen am 08.10.2026
- Stadtrat von Zug / Baudepartement – «Räumliche Gesamtstrategie Zug 2040» (12.04.2022, PDF): Wachstumspotenzial rund 13’000 Einwohner / 9’000 Arbeitsplätze, Verdichtungsgebiete 5 % der Gemeindefläche, Trilogie Bahnhof–Seeufer–Altstadt, Zentrumstunnel Casino–Gubelloch, Liste der Planungen in den Verdichtungsgebieten, Rössliwiese/Vorstadt, abgerufen am 08.10.2026
- Baudepartement der Stadt Zug – Flyer «Ortsplanungsrevision, 1. Auflage – Die Zukunft von Zug gestalten» (November 2025, PDF): 1. Lesung GGR 12.06.2025, Auflage 13.11.–12.12.2025, Zonen für preisgünstigen Wohnungsbau (bestehend Im Rank, Unterfeld, Lüssi/Göbli, Mülimatt; neu Freudenberg, Räbmatt, Ammannsmatt), 3,06 ha Neueinzonung, Aufhebung W1 (AZ 0,25 → 0,3), +10 % Ausnützung, 20 % / 40 % preisgünstig, Ortsbildschutz- und Strukturerhaltungszonen, Zeitplan 2. Lesung Herbst 2026, Urnenabstimmung Frühjahr 2027, Inkraftsetzung Ende 2027, abgerufen am 08.10.2026
- Baudepartement der Stadt Zug – Ortsplanungsrevision (Projektseite): Schwerpunkte bezahlbarer Wohnraum, Stadtklima, Frei- und Grünräume, Mobilität; ISOS-Ortsbilder, abgerufen am 08.10.2026
- Stadt Zug, Baudepartement – Beilagenbericht «Vorgaben kantonaler Richtplan» zur Nutzungsplanung (1. öffentliche Auflage, PDF): Bevölkerungsprognose 2040 der Stadt Zug 46’380 Personen, Beschäftigte 2014 40’476 / 2023 47’525 / Ziel 2040 49’300, 20 % preisgünstige Wohnungen bis 2040 (kommunaler Richtplan B1.1.5), Umfahrung Zug abgelehnt 03.03.2024, abgerufen am 08.10.2026
- Stadt Zug, Baudepartement – Planungsbericht Nutzungsplanung, 1. öffentliche Auflage (30.09.2025, PDF): Herti II (Sofortprogramm 1962, sechs Etappen, 15-geschossiges Punkthochhaus, ISOS Erhaltungsziel B), Hochhausreglement seit 2017 mit drei Hochhauszonen, Verdichtungsgebiet nördlich des Bahnhofs, abgerufen am 08.10.2026
- nau.ch / Stadt Zug – «Stadtrat schafft Platz für preisgünstiges Wohnen» (11.05.2026): Bericht zur 2. Lesung verabschiedet, rund 24’000 m² für bezahlbaren Wohnungsbau, 270 Einwendungen, 2. Lesung ab Oktober 2026, abgerufen am 08.10.2026
- Stadt Zug – Abstimmungsbroschüre Bebauungsplan Geviert GIBZ, Urnenabstimmung 09.02.2025 (PDF): 183 Wohnungen im Hochhaus Pi, rund 130 preisgünstig, 12’700 m², 80 Meter, Initiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand» am 18.06.2023 mit 50,19 % angenommen, GGR 36:0, abgerufen am 08.10.2026
- SRF – «Stadt Zug: Ja zum Hochhaus Pi mit 130 preisgünstigen Wohnungen» (09.02.2025): 70,8 % Ja, 6’509 zu 2’688 Stimmen, abgerufen am 08.10.2026
- Tech Cluster Zug AG – Projekt Pi: 80 m, 27 Obergeschosse, Buchenholz-Tragwerk, 180 Wohnungen (70 % preisgünstig), Urban Assets Zug AG, Duplex Architekten, Projektdauer 2019–2030, abgerufen am 08.10.2026
- zentralplus – «Tech Cluster Zug: Das wird im Norden der Stadt gebaut»: Areal rund 80’000 m², Fertigstellung bis 2046, 3’000–5’000 Arbeitsplätze, Wohnraum für rund 500 Personen (Teaser, Paywall), abgerufen am 08.10.2026
- Zug Estates Holding AG – Medienmitteilung «Zuger Stimmbevölkerung sagt Ja zum Bebauungsplan Metalli» (14.06.2026): 57,8 % Ja, 130 zusätzliche Wohnungen, 64 preisgünstig, Metalliplatz, Dachterrasse, Architekturwettbewerb Hochhaus, Genehmigung frühestens Ende 2026, abgerufen am 08.10.2026
- SRF – «Abstimmung Stadt Zug: Stimmvolk legt den Grundstein für den Umbau der Metalli» (14.06.2026): 6’743 zu 4’929 Stimmen, Beteiligung 69,9 %, 160 Wohnungen (130 mehr als heute), 80-Meter-Hochhaus, GGR 34:1, abgerufen am 08.10.2026
- Bote der Urschweiz – «Metalli-Abstimmung in Zug: Die wichtigsten Fragen und Antworten» (Juni 2026): Metalli eröffnet 1987, Areal rund 27’000 m², abgerufen am 08.10.2026
- Stadt Zug – Abstimmungsbroschüre Bebauungsplan An der Aa II, Urnenabstimmung 03.03.2024 (PDF): 3,4 ha, GGR 03.10.2023 36:0, mindestens 10’000 m² Wohnen davon 40 % preisgünstig, zwei achtgeschossige Bauten A und B, Gebäude C für Rettungsdienst und kantonale Verwaltung, Hauptstützpunkt ZVB, max. 30 m (ausserhalb Hochhauszone), 50’100 m² aGF, Kantonsrat Objektkredit 2019, abgerufen am 08.10.2026
- Zugerland Verkehrsbetriebe AG – Geschäftsbericht 2024 (PDF): Abstimmung An der Aa II am 03.03.2024 mit 81,3 % Ja, Rechtskraft 10.07.2024, Baubewilligung Hauptstützpunkt 28.01.2025, abgerufen am 08.10.2026
- Zugerland Verkehrsbetriebe AG – «ZVB schlägt ein neues Kapitel auf: Spatenstich zum Bauprojekt Areal An der Aa» (29.06.2026): Phase 1 2026–2030 (Stützpunkt ZVB, Rettungsdienst, Verwaltung, Bezug 2030), Phase 2 ab 2031 über 160 Wohnungen und Dienstleistungsflächen, Losinger Marazzi, Zuger Pensionskasse, abgerufen am 08.10.2026
- Baublatt – «160 neue Wohnungen in Zug: Zuger Pensionskasse erhält Baurecht für Arealteil» (03.12.2025): 8’400 m² Baufeld Nord, Baustart Wohnbauten 2031, abgerufen am 08.10.2026
- SRF – «Hauchdünne Mehrheit: Stadtzuger wollen mehr bezahlbaren Wohnraum» (18.06.2023): Initiative mit 50,2 % angenommen, 34 Stimmen Differenz, Beteiligung 57,5 %, 40 % preisgünstig in Verdichtungsgebieten, 20 % aller Wohnungen bis 2040, abgerufen am 08.10.2026
- Kanton Zug – Medienmitteilung «Jubiläum 20 Jahre Zuger Stadtbahn» (12.12.2024): Eröffnung 12.12.2004, neun neue Haltestellen, sechs umgebaute Bahnhöfe, Zimmerberg-Basistunnel II voraussichtlich 2040, abgerufen am 08.10.2026
- Kanton Zug – Medienmitteilung «Studie zeigt ÖV-Infrastruktur im Jahr 2040» (21.10.2025): Zimmerberg-Basistunnel II von der Litti in Baar direkt in den Zürcher Hauptbahnhof, bevorzugtes System «Bus+» als Ergänzung zur Stadtbahn, abgerufen am 08.10.2026
- Kanton Zug – Medienmitteilung «Vermessung Katastrophenbucht: Bewegungen im unkritischen Bereich» (08.09.2021): 05.07.1887, 35 Häuser, 11 Tote, 650 Obdachlose, Vermessung alle fünf Jahre seit den 1970er-Jahren, abgerufen am 08.10.2026
- Kanton Zug – Medienmitteilung «Kanton Zug: Perlen mittelalterlicher Baukunst» (31.01.2014): St. Oswald Grundstein 18.05.1478, Hans Felder, bedeutendstes spätgotisches Baudenkmal der Zentralschweiz, abgerufen am 08.10.2026
- Museum Burg Zug – Geschichte der Burg: 12. Jahrhundert, 26 Bauphasen seit dem 8. Jahrhundert, Habsburger um 1300, Peter V. von Hünenberg nach 1352, Restaurierung 1979–1982, Eröffnung Museum 14.05.1983, Stiftung 1975, abgerufen am 08.10.2026
- Kanton Zug, Amt für Denkmalpflege und Archäologie – «Einfach Archäologie: Die Burg Zug» (PDF): Kyburger um 1200, Habsburger ab 1278, abgerufen am 08.10.2026
- Kantonsrat Zug – Bericht und Antrag der Raumplanungskommission zur Festsetzung des Standorts für den Neubau des Kunsthauses Zug (Vorlage 2031.3, 13.05.2011): Kunsthaus eröffnet 1990, Stiftung Sammlung Kamm 1998, über 400 Werke (Klimt, Kokoschka, Klee, Kandinsky), Standort altes Kantonsspital, Besucher Ø 12’500, abgerufen am 08.10.2026
- Zug Tourismus – Sehenswürdigkeiten der Altstadt: Zytturm 52 Meter, einst befestigter Eingang der Altstadt; Landsgemeindeplatz, Museum Burg Zug, abgerufen am 08.10.2026
- Schweiz Tourismus – Landsgemeindeplatz Zug: Volksversammlungen seit dem 14. Jahrhundert, letzte Landsgemeinde 1847, abgerufen am 08.10.2026
- badi-info.ch – Geschichte der Schweizer Bäder: Badeanstalt Zug an der Seelikon 1882 (erstes Zuger Seebad, 12’500 Franken), Neubau Seebad Seeliken 1950 (Walter F. Wilhelm), Geschlechtertrennung bis 1971, Männergarderobe im Inventar der schützenswerten Denkmäler, abgerufen am 08.10.2026
- Zug Tourismus – Baden am See: Strandbad Zug grösstes Freibad der Stadt mit Sandstrand, Seebad Seeliken, Seebad Trubikon Oberwil, abgerufen am 08.10.2026
- Zugerbergbahn AG – Startseite: «in 7 Minuten auf den Zuger Hausberg», abgerufen am 08.10.2026
- Doppelmayr/Garaventa – «Zugerberg funicular undergoes eco-friendly refurbishment» (2022): seit 1907 bis 300’000 Fahrgäste pro Jahr, Streckenerneuerung in zehn Monaten, Wiedereröffnung Dezember 2022 (aus Suchergebnis; Seite beim Abruf nicht erreichbar), abgerufen am 08.10.2026
- SRF Musikwelle – «Zuger Spezialität: Warum das Kirschtorten-Rezept der Nussbaumers nicht geheim ist» (16.09.2025): Heinrich Höhn kurz vor Weihnachten 1915, Jacques Treichler 1943, Rezept Salesianum 1933, Zutaten, abgerufen am 08.10.2026
- IG Zuger Chriesi – Chriesisturm: Wurzeln im 18. Jahrhundert, seit 2009 jährlich, Lauf durch die Altstadt, Chriesimärt, älteste Kirschenbräuche der Schweiz, abgerufen am 08.10.2026
- Zug Tourismus – Chriesisturm & Chriesimärt: Chriesigloggä der Kirche St. Michael als Startsignal, Start bei der Liebfrauenkapelle, Juni, abgerufen am 08.10.2026
- Wikipedia (EN) – Bossard Arena: Eröffnung 20.08.2010, 7’800 Plätze, Herti Allmend, abgerufen am 08.10.2026
- zug4you / Kanton Zug – «The ten largest employers in the canton» (2018/2019): Siemens Smart Infrastructure Zug zweitgrösster Arbeitgeber, Hauptsitz in Zug seit April 2019, abgerufen am 08.10.2026
- Kontaktstelle Wirtschaft Kanton Zug – Hauptsitze: Siemens Smart Infrastructure, V-ZUG, Bossard, Landis+Gyr, Glencore, Partners Group, Roche Diagnostics u. a., abgerufen am 08.10.2026


