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Haus verkaufen in Zug: Rudat AG
Fahne der Gemeinde Zug: auf weissem Grund ein blauer BalkenImmobilie verkaufen in Zug

Haus oder Wohnung verkaufen in der Stadt Zug

Die Rudat AG, Immobilienmakler mit Sitz in Baar direkt an der Stadtgrenze, ist in der Stadt Zug für den Verkauf von Häusern und Eigentumswohnungen tätig. Der Markt ist eng: Am 1. Juni 2026 standen 27 von 15’788 Wohnungen leer, Leerwohnungsziffer 0,17 % (Bundesamt für Statistik, Leerwohnungszählung). Den Wert ermittelt die Rudat AG mit den Modellen von IAZI/CIFI, die Schweizer Banken nutzen. Referenzen: 12 belegte Verkäufe, Google 5,0 von 5 Sternen aus 26 Bewertungen.

Zug in Zahlen

Was Sie über den Standort wissen sollten.

32’160

Einwohnerinnen und Einwohner am 31. Dezember 2025: Zug ist Hauptort und grösste Gemeinde des Kantons.

+0,1%

Bevölkerungswachstum 2025. Die Stadt wächst kaum noch, weil kaum gebaut wird: 2023 entstanden 33, 2024 76 neue Wohnungen.

47’525

Beschäftigte in 7’826 Betrieben (2023): rund 1,5 Arbeitsplätze je Einwohner (Baar: 1,2).

52%

Gemeindesteuerfuss 2026 (2025: 52,11 %); Kanton 78 %. Baar liegt bei 47,53 %, Steinhausen bei 53 %, Cham bei 54 %.

27

Leere Wohnungen am 1. Juni 2026 bei 15’788 Wohnungen in der Stadt: Leerwohnungsziffer 0,17 %, 15 davon zum Kauf.

23,0%

Anteil der Haushalte im Wohneigentum (2022–2024); 71,6 % mieten. Im Kanton Zug sind es 31,6 %.

≈470

Wohnungen in den drei vom Stimmvolk beschlossenen Arealen: Hochhaus Pi (183), Metalli (130 zusätzliche) und An der Aa (über 160); Bezug frühestens 2030.

36’900

Einwohner, mit denen der kantonale Richtplan für die Stadt Zug im Jahr 2040 rechnet (Ausgangswert 2016: 29’804).

Alle Zahlen mit Quelle im Abschnitt «Quellen» am Ende der Seite. Amtliche Daten von Bundesamt für Statistik, Fachstelle für Daten und Statistik des Kantons Zug, Steuerverwaltung und Richtplan des Kantons Zug.

Wann ist der Verkauf in Zug der richtige Schritt?

Gut 37 % der Zuger Bevölkerung haben keinen Schweizer Pass, und auf 32’160 Einwohner kommen 47’525 Beschäftigte – entsprechend verschieden sind die Anlässe für einen Verkauf in der Stadt Zug.

  • Der Arbeitsvertrag endet. Fachkräfte mit Wohnung in der Neustadt, im Herti oder an der Loretohöhe ziehen weiter; der Verkauf muss zum Kündigungstermin passen, oft aus der Ferne.
  • Die Wohnung mit Seesicht war eine Anlage. Beim Mieterwechsel zeigt sich, ob ein Verkauf an Selbstnutzer mehr bringt als die Rendite.
  • Das Elternhaus in Oberwil oder am Rosenberg wird frei. Die Kinder leben in Zürich oder im Ausland; die Erbengemeinschaft braucht einen Wert, den alle akzeptieren, bevor sie das geerbte Haus verkaufen kann.
  • Das Haus steht in der Altstadt. Dort gilt das Altstadtreglement; was Käufer verändern dürfen, klären wir mit der Denkmalpflege, bevor Unsicherheit den Preis drückt.
  • Das Haus ist zu gross geworden. Es wird gegen eine Wohnung in Bahnhofsnähe getauscht; fliesst der Erlös ins neue Eigenheim, lässt sich die Grundstückgewinnsteuer aufschieben.

Immer zuerst: eine Bewertung, die vor Miterben, Banken und Käufern standhält.

Wie viel Konkurrenz habe ich beim Verkauf in Zug?

Die amtlichen Zahlen zeigen ein sehr knappes Angebot.

Zug in ZahlenWertQuelle
Einwohner 31. Dezember 202532’160 (2024: 32’122; 2015: 29’256)BFS STATPOP / Kanton Zug
Wohnungen 31. Dezember 202515’788BFS, Leerwohnungszählung
Neue Wohnungen 2020–2024456 (Baar 487, Cham 723)BFS, Wohnbaustatistik
Leerwohnungen 1. Juni 202627, davon 15 zum Kauf; Ziffer 0,17 %BFS, Leerwohnungszählung
Haushalte im Wohneigentum 2022–202423,0 % (Mieter 71,6 %; Kanton 31,6 %)Open Data Kanton Zug (BFS Strukturerhebung)
Gemeindesteuerfuss2026: 52 %; 2025: 52,11 %; 2023: 52,92 %Steuerverwaltung ZG
Beschäftigte 202347’525 in 7’826 BetriebenStadt Zug

Drei Folgerungen. Erstens wächst die Stadt kaum noch, weil kaum gebaut wird: 2023 entstanden 33 neue Wohnungen, 2024 waren es 76. Zweitens: Bei 27 Leerwohnungen auf 15’788 Wohnungen wird jedes gut aufbereitete Angebot gesehen – ein falsch bepreistes ebenfalls. Drittens hat Zug mehr Arbeitsplätze als Einwohner und den höchsten Ausländeranteil des Kantons: Zupendler suchen Wohnraum am Arbeitsort, und bei Käufern ohne Schweizer Pass stellt sich die Frage nach der Lex Koller.

Gemeindescharfe Preise publiziert der Kanton nicht; das Immobilienmarkt-Cockpit seiner Fachstelle (Daten Wüest Partner, Stand 1. Quartal 2026) weist für die Region Zug ein mittleres Einfamilienhaus mit rund CHF 3’870’000 und eine mittlere Eigentumswohnung mit rund CHF 2’425’000 aus, innert Jahresfrist plus 9 % und plus 5 %. In der Stadt entscheiden Quartier, Stockwerk und Aussicht.

Juni bis Mitte September 2026 zählten wir 170 Käuferanfragen über die Portale.

Wie die Stadt Zug bei Leerstand, Wohneigentum und Steuerfuss neben den anderen zehn Zuger Gemeinden dasteht, zeigt unsere Zuger Verkaufs-Matrix 2026 mit amtlichen Zahlen.

Zug 2030: Was sich verändert

Bevölkerung von Zug 1850 bis 2040, Prognose gestrichelt10’00020’00030’00040’0001850: 3’302 Einwohnerinnen und Einwohner3’30218501900: 6’508 Einwohnerinnen und Einwohner6’50819001950: 14’488 Einwohnerinnen und Einwohner14’48819502000: 22’973 Einwohnerinnen und Einwohner22’97320002016: 29’804 Einwohnerinnen und Einwohner29’80420162025: 32’160 Einwohnerinnen und Einwohner32’1602040: 36’900 Einwohnerinnen und Einwohner (Prognose Richtplan)36’9002040
Ständige Wohnbevölkerung von Zug. Gestrichelt: Richtwert des kantonalen Richtplans. Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz, Artikel «Zug (Gemeinde)» (1850–2000), Fachstelle für Daten und Statistik Kanton Zug (2025, provisorisch), Richtplan Kanton Zug G 2.1 (2016, 2040).
Werte als Tabelle
JahrEinwohner
18503’302
19006’508
195014’488
200022’973
201629’804
202532’160
2040 (Richtplan)36’900

Die Stadt Zug hat, anders als viele Gemeinden, ein Papier mit Jahreszahl: die «Räumliche Gesamtstrategie Zug 2040», die der Stadtrat am 12. April 2022 verabschiedet hat. Sie lenkt das Wachstum «in Richtung Wohnen» (Potenzial von rund 13’000 Einwohnern gegenüber rund 9’000 Arbeitsplätzen), verdichtet in den Gebieten im Norden und Westen der Stadt, die nur 5 % der Gemeindefläche ausmachen, und will mit der «Trilogie Bahnhof–Seeufer–Altstadt» die Innenstadt aufwerten. Darauf bauen drei Dinge auf, die bis 2030 konkret werden: die neue Ortsplanung, drei vom Stimmvolk beschlossene Areale und der kantonale Richtplan mit Zielwerten bis 2040.

Die Ortsplanung 2026/27: bezahlbarer Wohnraum, Aufzonung am Hang

Zonenplan und Bauordnung der Stadt stammen aus dem Jahr 2010. Der Grosse Gemeinderat hat die neue Nutzungsplanung am 12. Juni 2025 in erster Lesung verabschiedet; in der öffentlichen Auflage vom 13. November bis 12. Dezember 2025 gingen 270 Einwendungen ein. Die zweite Lesung im Grossen Gemeinderat ist ab Oktober 2026 vorgesehen, die Urnenabstimmung für das Frühjahr 2027, die Inkraftsetzung nach Genehmigung durch den Regierungsrat bis Ende 2027. Vier Punkte betreffen Eigentümer direkt. Erstens setzt die Planung die am 18. Juni 2023 mit 50,19 % angenommene Initiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand» um: In Verdichtungsgebieten müssen 40 % der neuen Wohnflächen preisgünstig sein, bei Bebauungsplänen ausserhalb mindestens 20 % der zusätzlichen Geschossfläche, und bis 2040 sollen mindestens 20 % aller Wohnungen der Stadt preisgünstig sein. Zweitens kommen zu den bestehenden Zonen für preisgünstigen Wohnungsbau (Im Rank, Unterfeld, Lüssi/Göbli, Mülimatt) drei neue hinzu: Freudenberg, Räbmatt und Ammannsmatt; die maximal 3,06 Hektaren, die der Kanton der Stadt für Neueinzonungen zugesteht, sind dafür reserviert, rund 24’000 m² davon will der Stadtrat einzonen. Drittens wird die Wohnzone W1 mit wenigen Ausnahmen aufgehoben und aufgezont, in den verbleibenden W1-Zonen steigt die Ausnützungsziffer von 0,25 auf 0,3, und bei Neu- und Umbauten kann die Ausnützung unter Bedingungen um 10 % erhöht werden. Viertens wird die Altstadt zur Ortsbildschutzzone; Oberwil, St. Michael, Artherstrasse, Neustadt und Gartenstadt werden Strukturerhaltungszonen, neu auch Lauried und Löberenstrasse. Hochhäuser bleiben auf die drei Hochhauszonen des Reglements von 2017 beschränkt.

Drei Areale, rund 470 Wohnungen, ein neuer Stadtteil

  • Hochhaus Pi im Geviert GIBZ (Guthirt, an der Baarerstrasse): 80 Meter, 27 Obergeschosse, Tragwerk aus Buchenholz, 183 Wohnungen, davon rund 130 preisgünstig, auf 12’700 m² Wohnfläche. Das Stimmvolk nahm den Bebauungsplan am 9. Februar 2025 mit 70,8 % an (6’509 zu 2’688 Stimmen). Bauherrschaft ist die Urban Assets Zug AG, Architektur Duplex Architekten; Projekthorizont bis 2030. Pi ist Teil des Tech Cluster Zug, mit dem die Metall-Zug-Gruppe das V-ZUG-Areal im Norden der Stadt bis in die 2040er-Jahre zu einem Stadtteil mit Industrie, Gewerbe und Wohnen umbaut; die Wärme liefert ein Multi-Energy-Hub mit See- und Grundwasser.
  • Metalli (Neustadt, am Bahnhof): Die Stimmbevölkerung hat den Bebauungsplan am 14. Juni 2026 mit 57,8 % angenommen (6’743 zu 4’929 Stimmen, Beteiligung 69,9 %). Auf dem rund 27’000 m² grossen Areal der Zug Estates entstehen 130 zusätzliche Wohnungen (neu 160 statt 30), 64 davon preisgünstig nach kantonalem Wohnraumförderungsgesetz, ein 80 Meter hohes Hochhaus, ein neuer Metalliplatz und eine öffentliche Dachterrasse; die 1987 eröffnete Einkaufs-Allee bleibt. Als Nächstes folgt der Architekturwettbewerb für das Hochhaus, die kantonale Genehmigung wird frühestens Ende 2026 erwartet.
  • Areal An der Aa (Herti, bei der kantonalen Verwaltung): Der Bebauungsplan An der Aa II passierte den Grossen Gemeinderat mit 36 zu 0 und die Urne am 3. März 2024 mit 81,3 %. Auf 3,4 Hektaren bauen die Zugerland Verkehrsbetriebe ihren Hauptstützpunkt, dazu ein Gebäude für den Rettungsdienst Zug und die kantonale Verwaltung; Spatenstich war am 29. Juni 2026, Bezug 2030. Ab 2031 folgen zwei achtgeschossige Bauten mit mindestens 10’000 m² Wohnfläche (über 160 Wohnungen), davon 40 % preisgünstig; das Baurecht für den Nordteil hält die Zuger Pensionskasse. Höher als 30 Meter darf hier nicht gebaut werden, das Areal liegt ausserhalb der Hochhauszonen.

Dazu kommen die Verdichtungsgebiete, die der kantonale Richtplan der Stadt zuweist und die die Gesamtstrategie als laufende Planungen nennt: Äussere Lorzenallmend, Herti Süd, Hertizentrum, LG-Areal, Schleifepark, Ahornpark, Kirschloh, Baarerstrasse West/Bahnhof. Hier entscheidet sich, ob die Stadt ihr eigenes Ziel erreicht.

Der Richtplan: 36’900 oder 46’380?

Der kantonale Richtplan rechnet für die Stadt Zug mit 36’900 Einwohnerinnen und Einwohnern im Jahr 2040 (Ausgangswert 2016: 29’804) und mit 49’300 Beschäftigten (2014: 40’476); der ganze Kanton soll 148’500 Einwohner zählen. Bei den Arbeitsplätzen ist Zug fast am Ziel: 47’525 Beschäftigte 2023 sind 96 % des Werts für 2040. Bei der Bevölkerung liegt die Stadt mit 32’160 Personen rund 300 unter dem rechnerischen Pfad. Auf 2030 umgelegt entspricht dieser Pfad etwa 33’950 Einwohnern, also rund 1’800 mehr als heute; bei gut zwei Personen je Wohnung (32’160 Einwohner, 15’788 Wohnungen) sind das rund 900 zusätzliche Wohnungen in vier Jahren, in einer Stadt, die zuletzt 33 und 76 Wohnungen pro Jahr gebaut hat und deren drei beschlossene Areale rund 470 Wohnungen frühestens ab 2030 liefern. Diese Umrechnung ist unsere Einordnung, keine amtliche Prognose. Die Stadt selbst geht weiter: Ihre Bevölkerungsprognose 2040, Grundlage der Schulraumplanung und des Planungsberichts zur Ortsplanung, nennt 46’380 Personen, weil sie alle grossen Wohnbauprojekte und deren Realisierungszeitpunkt einrechnet. Der Regierungsrat hat angekündigt, die kantonalen Prognosen 2027 auf Basis des neuen BFS-Szenarios zu überarbeiten.

Was das für Eigentümer in Zug bedeutet

  1. Seesicht und Hanglage werden nicht nachgebaut. Die Verdichtung findet in der Ebene statt, im Norden und Westen; am Zugerberg gibt es keine Wohnzone, und Oberwil, St. Michael und die Gartenstadt werden Strukturerhaltungszonen. Ein Haus mit Blick auf See und Rigi in Oberwil, Gimenen oder am Rosenberg konkurriert nicht mit den neuen Hochhäusern, sondern mit einer Handvoll vergleichbarer Objekte pro Jahr.
  2. Am Hang steigt der Landwert, nicht nur der Hauswert. Mit der Aufhebung der W1-Zone, der höheren Ausnützungsziffer und dem 10-%-Bonus wird auf vielen Parzellen aus den 1950er- bis 1970er-Jahren mehr möglich als heute steht. Wir bewerten solche Liegenschaften in zwei Varianten, Weiterbewohnen und Ersatzneubau, und holen die Zonenangaben beim Baudepartement ein, sobald die neue Bauordnung in Kraft ist.
  3. Neue Eigentumswohnungen am Bahnhof kommen, aber nicht vor 2030. Pi, Metalli und An der Aa sind zu 40 bis 70 % preisgünstige Mietwohnungen; Eigentum entsteht dort kaum. Wer eine Wohnung aus den 1980er- bis 2000er-Jahren in der Neustadt, im Herti oder an der Loretohöhe verkauft, tut das in einem Markt mit 27 leeren Wohnungen und ohne Neubaukonkurrenz im eigenen Segment.
  4. In der Altstadt entscheidet die Vorbereitung. Die Altstadt wird Ortsbildschutzzone, zusätzlich zum Altstadtreglement und zum ISOS. Käufer wollen vor der Reservation wissen, was sie verändern dürfen; wer das mit der Denkmalpflege geklärt hat, verkauft schneller und ohne Abschlag.

Diese Einordnung ist unsere Lesart der amtlichen Zahlen und kein Preisversprechen. Was Ihre Liegenschaft in diesem Umfeld wert ist, zeigt die Bewertung, kostenlos und mit den Modellen, die Banken nutzen.

Zug im Zeitraffer

  • 1092Erste urkundliche Erwähnung als «Ziuge». Die Siedlung am Umschlagplatz zwischen Zürichsee und Gotthardroute besteht wohl seit der Jungsteinzeit.
  • um 1200Gründung der Stadt am Seeufer; die Burg Zug ist Sitz der Grafen von Kyburg, ab 1278 der Habsburger. 1242 wird Zug erstmals als Stadt bezeugt.
  • 1352Zürich belagert die Stadt und zwingt sie zum Bund mit den eidgenössischen Orten. Zug wird Landsgemeindeort und Sitz der Behörden des Standes.
  • 1435Am 4. März versinkt die seeseitige Gasse im See; vermutlich ein Fünftel der Einwohner kommt ums Leben.
  • 1478Am 18. Mai legt Hans Felder den Grundstein zu St. Oswald (vollendet 1545); bis 1528 entsteht die neue Ringmauer mit sechs Rund- und drei Tortürmen, der Zytturm wird erhöht.
  • 1864Die Nordostbahn bringt den Anschluss an Zürich und Luzern; 1897 folgt die Linie von Zürich durch das Sihltal.
  • 1887Vorstadtkatastrophe vom 5. Juli: Bei Quaiarbeiten bricht das Ufer ein, 35 Häuser versinken, elf Menschen sterben, 650 werden obdachlos. Die Bucht wird bis heute alle fünf Jahre vermessen.
  • 1907Die Zugerbergbahn Schönegg–Zugerberg fährt, das Theater Casino entsteht (1907–1909). In denselben Jahren entsteht die industrielle Basis: Landis & Gyr (1896) und die Verzinkerei Zug, die spätere V-ZUG (1913).
  • 1962Sofortprogramm für Wohnraum: Das Herti-Quartier wächst in sechs Etappen, in Oberwil entstehen Hochhaussiedlungen. Zug wird vom Industrieort zur Pendler- und Firmenstadt.
  • 2004Eröffnung der Stadtbahn Zug am 12. Dezember mit neun neuen Haltestellen, darunter Oberwil, Fridbach, Casino, Postplatz, Schutzengel und Chollermüli.
  • 2023–2025Die Stadt entscheidet über ihr Wachstum: Initiative «2000 Wohnungen für den Zuger Mittelstand» angenommen (18. Juni 2023, 50,19 %), Areal An der Aa (3. März 2024, 81,3 %), Hochhaus Pi (9. Februar 2025, 70,8 %).
  • 2026Ja zum Bebauungsplan Metalli mit 80-Meter-Hochhaus (14. Juni, 57,8 %), Spatenstich An der Aa (29. Juni), zweite Lesung der neuen Ortsplanung im Grossen Gemeinderat ab Oktober.
  • 2030Geplante Fertigstellung des Holzhochhauses Pi und Bezug des neuen ZVB-Stützpunkts An der Aa; ab 2031 folgen dort die Wohnbauten.
  • 2040Richtwert des Kantons: 36’900 Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt Zug. Der Zimmerberg-Basistunnel II soll die Fahrt von Zug nach Zürich verkürzen.

Was Zug besonders macht

Zug ist mit 32’160 Einwohnern Hauptort und grösste Gemeinde des Kantons und gliedert sich in elf Stadtquartiere: Altstadt und Neustadt im Zentrum, Oberwil am See, Gimenen, St. Michael und Rosenberg am Hang, Loreto auf dem Plateau darüber, Guthirt, Herti und Lorzen in der Ebene – und den Zugerberg, der als Wald- und Landwirtschaftszone keine Wohnzone enthält. Was die Quartiere für Verkäufer bedeuten:

  • Oberwil: südlichstes Quartier am See mit Seebad Trubikon, Stadtbahnhalt und dem Einfamilienhausquartier Räbmatt – Seesicht ist die Regel.
  • Gimenen, St. Michael, Rosenberg: Hanglagen mit Blick auf See und Berge, kleinteilige Bebauung der 1950er- und 1960er-Jahre – Villen und Terrassenwohnungen.
  • Loreto: Plateau mit den Hochhäusern an Loretostrasse und Loretohöhe – Eigentumswohnungen mit Weitblick.
  • Altstadt und Neustadt: Altstadtzone mit Altstadtreglement, Zentrumszone mit Bebauungsplänen, Bahnhof vor der Tür.
  • Guthirt, Herti, Lorzen: Metalli, Lauried und Göbli, die grossen Siedlungen um die Riedmatt – Wohnungen für Pendler.

Vom Bahnhof Zug erreichen InterRegio und InterCity Zürich HB in 22 bis 26 Minuten und Luzern in 19 bis 22 Minuten; die Stadtbahn hält zusätzlich in Oberwil, Fridbach, Casino, Postplatz, Schutzengel und Chollermüli. Gemeindesteuerfuss 2026: 52 % der einfachen Steuer (Baar 47,53 %, Walchwil 51 %, Steinhausen 53 %, Cham 54 %), dazu 78 % Kantonssteuer und 5,95 % (katholisch) oder 6 % (reformiert) Kirchensteuer.

Die Stadtschulen Zug führen neun Primarschulen (Burgbach, Gimenen, Guthirt, Herti, Hänggeli, Kirchmatt, Letzi, Oberwil, Riedmatt), Oberstufe und Tagesschule für 2’632 Kinder (2024/25); die Kantonsschule Zug zählt 1’647 Lernende, das Institut Montana auf dem Zugerberg ist seit 1926 Privatschule mit Internat und IB-Diplom.

Auf 32’160 Einwohnerinnen und Einwohner kommen 47’525 Beschäftigte in 7’826 Betrieben (2023): rund 1,5 Arbeitsplätze je Einwohner, mehr als in Baar (1,2). 2014 waren es 40’476 Beschäftigte; der kantonale Richtplan rechnet für 2040 mit 49’300, die Stadt hat dieses Ziel also schon zu 96 % erreicht. Siemens Smart Infrastructure führt seit 2019 sein weltweites Geschäft von Zug aus, V-ZUG produziert seit 1913 am Stadtrand und baut das Areal als Tech Cluster Zug bis in die 2040er-Jahre um, Bossard, Zug Estates und WWZ haben hier ihren Sitz; die Stadt gilt als Zentrum des Crypto Valley. Diese Dichte an Hauptsitzen bringt Fach- und Führungskräfte mit gesicherter Finanzierung in die Stadt und erklärt, warum 71,6 % der Haushalte mieten und eine Eigentumswohnung in Bahnhofsnähe auch als Kapitalanlage gefragt ist.

Kulturell bietet Zug mehr, als seine Grösse vermuten lässt: das Kunsthaus mit der Sammlung Kamm, das Museum Burg Zug, das Theater Casino von 1909 und die Kirschentradition vom Chriesisturm bis zur Kirschtorte von 1915. Beim Verkehr ist der nächste Sprung gezeichnet: Der Zimmerberg-Basistunnel II soll um 2040 von der Litti in Baar direkt in den Zürcher Hauptbahnhof führen und die Fahrzeit ab Zug verkürzen; bis dahin setzt der Kanton auf ein verdichtetes Bussystem («Bus+») als Ergänzung zur Stadtbahn. Die Umfahrung Zug hat das Stimmvolk am 3. März 2024 abgelehnt; die Stadt strebt in ihrer Gesamtstrategie einen «einfachen Zentrumstunnel» zwischen Casino und Gubelloch an und will die Vorstadt am See verkehrsarm machen. Geheizt und gekühlt wird zunehmend mit Seewasser: Der Energieverbund Circulago der WWZ holt Wasser aus 26 Metern Tiefe und versorgt Quartiere der Stadt und des südlichen Baar.

Ortsteile und Lagen in Zug

Jeder Ortsteil hat seinen eigenen Markt und seine eigene Käuferschaft. Das ist der Grund, warum wir in Zug nicht mit einem Durchschnittspreis arbeiten, sondern mit Vergleichsobjekten aus demselben Ortsteil.

Altstadt und Neustadt

Die Altstadt zwischen Zytturm, Kolinplatz und Landsgemeindeplatz liegt im ISOS und wird mit der neuen Ortsplanung zur Ortsbildschutzzone; was gebaut werden darf, regeln Altstadtreglement und Denkmalpflege. Die Neustadt um Bahnhof und Metalli ist Zentrumszone und Verdichtungsgebiet: Hier entsteht bis in die 2030er-Jahre das 80-Meter-Hochhaus der Zug Estates mit 130 zusätzlichen Wohnungen.

Altstadthäuser mit Schutzstatus, Eigentumswohnungen in Bahnhofsnähe, Wohn- und Geschäftshäuser als Kapitalanlage.

Oberwil

Das südlichste Quartier am See, 1292 erstmals erwähnt, mit historischem Dorfkern (künftig Strukturerhaltungszone), Stadtbahnhalt, Badeplatz Trubikon und dem Einfamilienhausquartier Räbmatt. Seit Anfang der 1960er-Jahre prägen Hochhaussiedlungen den Ort; die neue Ortsplanung sieht in der Räbmatt eine Zone für preisgünstigen Wohnungsbau und in Oberwil Ost Alterswohnungen vor.

Einfamilienhäuser mit Seesicht, Terrassenwohnungen, Eigentumswohnungen in Bauten der 1960er- und 1970er-Jahre mit Sanierungspotenzial.

Gimenen, St. Michael und Rosenberg

Die Hanglagen am Fuss des Zugerbergs mit Blick über See und Rigi. Gimenen mit der Talstation der Zugerbergbahn, St. Michael mit der Kirche, deren Chriesigloggä die Kirschenernte einläutet, der Rosenberg mit kleinteiliger Bebauung bis Ende der 1960er-Jahre und seit 2000 grösseren Überbauungen am Siedlungsrand (Sterenweg, Lüssirainstrasse, Weinberghöhe). Hier wirkt die Aufhebung der W1-Zone am stärksten.

Villen, Einfamilienhäuser auf grossen Parzellen, Terrassenwohnungen in Aussichtslage.

Loreto

Das Plateau über der Altstadt, durch den Geländesprung klar von Altstadt, Neustadt und Guthirt getrennt, im Nordosten offene Höfe (Lüssi, Rüschenhof, Rütihof). Die Hochhäuser an Loretostrasse und Loretohöhe bieten Weitblick über die Stadt bis zu den Alpen, die Schulanlage Loreto liegt mitten im Quartier.

Eigentumswohnungen mit Weitblick in Hochhäusern, Einfamilienhäuser, kleinere Mehrfamilienhäuser.

Guthirt und Herti

Die Ebene nördlich und westlich des Bahnhofs ist das Verdichtungsgebiet der Stadt: Im Guthirt der Tech Cluster Zug auf dem V-ZUG-Areal mit dem Holzhochhaus Pi und das LG-Areal; im Herti das 1962 begonnene Quartier in sechs Etappen (Herti II mit 15-geschossigem Punkthochhaus steht im ISOS), die Bossard Arena (2010), das Strandbad, die Stadtbahn-Station Schutzengel und das Areal An der Aa. Die Gartenstadt mit ihren kleinteiligen Häusern bleibt geschützt.

Eigentumswohnungen in Siedlungen der 1960er- bis 2000er-Jahre, Mehrfamilienhäuser als Kapitalanlage, Häuser in der Gartenstadt.

Lorzen: Riedmatt, Rank, Chollermüli

Das jüngste Stadtquartier an der Grenze zu Cham und Steinhausen, seit den 1930er-Jahren mit der Haltestelle Chollermüli an der Bahn. Die Genossenschaftssiedlung Ammannsmatt (1945–1950) mit Reihen- und Doppelhäusern, die Überbauungen Riedmatt (um 1970), Rank (1990er) und Riedpark (nach 2000), dazu die Schulanlage Riedmatt am Chamer Veloweg. Im Rank gilt bereits die Zone für preisgünstigen Wohnungsbau, die Ammannsmatt kommt neu hinzu.

Eigentumswohnungen für Pendler, Reihenhäuser der Ammannsmatt, Mehrfamilienhäuser.

Zug erleben: Orte, die Käufer überzeugen

Wer in Zug kauft, kauft auch ein Umfeld. Diese Orte nennen wir in jeder Verkaufsdokumentation, denn sie machen den Unterschied zwischen einer Adresse und einem Zuhause.

  • Altstadt mit Zytturm und KolinplatzDer 52 Meter hohe Zytturm aus dem 13. Jahrhundert, 1478–1480 erhöht, trägt seit 1574 die astronomische Uhr und war einst das befestigte Tor zur Stadt. Die Ringmauer mit sechs Rund- und drei Tortürmen entstand 1478–1528; die Altstadt steht im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder.
  • Burg ZugAnlage aus dem 12. Jahrhundert mit 26 Bauphasen seit dem 8. Jahrhundert, um 1200 Sitz der Kyburger, später der Habsburger; nach dem Bund von 1352 erster privater Besitzer Peter V. von Hünenberg. Restauriert 1979–1982, seit dem 14. Mai 1983 Museum für die Kulturgeschichte von Stadt und Kanton Zug.
  • Kirche St. OswaldAm 18. Mai 1478 legte Baumeister Hans Felder den Grundstein, bis 1545 wurde gebaut: das bedeutendste spätgotische Baudenkmal der Zentralschweiz mit erhaltenen Bauabrechnungen und reichem Figurenschmuck; das Chorgestühl von 1484 ist das einzige Originalstück aus der Bauzeit.
  • Kunsthaus ZugSeit 1990 im «Hof im Dorf» am Rand der Altstadt. Die Stiftung Sammlung Kamm (1998) hat dem Haus über 400 Werke der Wiener Moderne und der klassischen Moderne anvertraut, von Klimt, Kokoschka, Klee und Kandinsky; der Kanton hat 2011 das Areal des alten Kantonsspitals als Standort für einen Neubau in den Richtplan aufgenommen.
  • Seeufer: Landsgemeindeplatz, Rössliwiese, Seebad Seeliken, StrandbadAuf dem Landsgemeindeplatz tagte bis 1847 die Zuger Landsgemeinde; heute ist er mit der Rössliwiese Teil der «Trilogie Bahnhof–Seeufer–Altstadt», die die Stadt verkehrsarm gestalten will. Das Seebad Seeliken geht auf das erste Zuger Seebad von 1882 zurück und wurde 1950 nach Plänen von Walter F. Wilhelm neu gebaut; das Strandbad am Chamer Fussweg ist das grösste Freibad der Stadt mit Sandstrand.
  • Zugerberg und ZugerbergbahnSeit 1907 bringt die Standseilbahn ihre Fahrgäste von der Schönegg in sieben Minuten auf den Hausberg; 2022 wurde die Strecke erneuert. Oben: Aussicht auf See, Rigi und Alpen, das Institut Montana (seit 1926) und ein Quartier ohne Wohnzone, Wald und Landwirtschaft bleiben.
  • Zuger KirschtorteKurz vor Weihnachten 1915 bot der Konditor Heinrich Höhn in Zug erstmals seine Kirschtorte an, Japonais-Böden, Biskuit, Kirschtortencrème und Zuger Kirsch; 1943 übernahm Jacques Treichler die Konditorei. Das älteste öffentlich vorliegende Rezept stammt aus dem Kochbuch der Haushaltungsschule Salesianum von 1933.
  • Chriesisturm und ChriesimärtWenn im Juni die Chriesigloggä von St. Michael läutet, rennen die Zuger mit langen Leitern durch die Altstadt; der Brauch reicht ins 18. Jahrhundert zurück und wird seit 2009 wieder gefeiert. Anschliessend öffnet der Chriesimärt, einer der ältesten Kirschenbräuche der Schweiz.

Wer verkauft meine Wohnung oder mein Haus in Zug?

Die Rudat AG hat ihren Sitz an der Neuhofstrasse 5A in Baar, direkt an der Stadtgrenze.

Bewertet wie eine Bank. Vermarktet wie eine Boutique. Den Wert ermitteln wir mit den Modellen von IAZI/CIFI, die von Schweizer Banken genutzt werden, und ergänzen, was kein Modell sieht: Seesicht aus dem dritten Stock, Schutzstatus in der Altstadt, Stand des Erneuerungsfonds. Das Ergebnis ist ein Marktauftrittspreis, der vor Erben, Bank und Käufern Bestand hat – kostenlos und unverbindlich (was hedonische Bewertung bedeutet).

  • Verkaufsdokumentation mit Katasterplan, Grundrissen und Quartierporträt;
  • Fotos und Drohnenaufnahmen für Seesicht und Hanglage, auf Wunsch Home Staging;
  • 360°-Rundgang für Interessenten aus Zürich oder dem Ausland;
  • Inserate auf den grossen Schweizer Portalen, dazu unser Käufer- und Investorennetz;
  • jede Besichtigung persönlich, dazu Finanzierungsprüfung, Verhandlung und Begleitung zur Beurkundung.

Belegt: in Küsnacht ZH ein Penthouse in 5 Wochen, in Uster ein Wohnhaus in 48 Stunden, in Arth am Zugersee die Vermarktung des Hotels Felchlin auf der Rigi; Google 5,0 Sterne aus 26 Bewertungen, 12 belegte Verkäufe (Referenzen).

Weiterlesen: der Ablauf beim Hausverkauf in 8 Schritten, was ein Hausverkauf im Kanton Zug kostet, die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Zug, die Kantonsseite Zug, die Nachbarn Baar, Cham, Steinhausen. Gespräch: Kontakt oder +41 41 763 33 66.

Dieser Text ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Quellen

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Conrad Rudat
· geprüft am Inhaber Rudat AG, Immobilienmakler in Baar ZG. Bewertet mit IAZI/CIFI-Modellen, begleitet bis zur Beurkundung.

Häufige Fragen zum Verkauf in Zug

Welcher Immobilienmakler in Zug ist empfehlenswert, wenn ich mein Haus verkaufen möchte?

Empfehlenswert ist der Makler, dessen Angaben Sie prüfen können; eine amtliche Rangliste gibt es nicht. Die Rudat AG mit Sitz in Baar bewertet mit den Modellen von IAZI/CIFI, die Schweizer Banken nutzen, zeigt 12 belegte Verkäufe und 5,0 von 5 Sternen aus 26 Google-Bewertungen und liefert Verkaufsdokumentation, Drohne und 360°-Rundgang. Vergleichen Sie zwei bis drei Büros mit denselben Fragen und verlangen Sie die Bewertung schriftlich; unsere Makler-Liste Zug führt die Büros der Stadt Zug alphabetisch mit Adresse und Schwerpunkt auf.

Was kostet ein Quadratmeter in der Stadt Zug?

Eine amtliche Quadratmeterzahl für die Stadt Zug gibt es nicht; der Kanton publiziert nur Regionswerte. Das Immobilienmarkt-Cockpit seiner Fachstelle für Daten und Statistik (Daten Wüest Partner, Stand 1. Quartal 2026) nennt für die Region Zug ein mittleres Einfamilienhaus mit rund CHF 3’870’000 und eine mittlere Eigentumswohnung mit rund CHF 2’425’000. Lorzenebene und Seesicht am Rosenberg trennen Welten; belastbar ist nur die Bewertung des einzelnen Objekts, kostenlos bei der Rudat AG.

Wie schnell finde ich in der Stadt Zug einen Käufer?

Eine amtliche Vermarktungsdauer für die Stadt Zug gibt es nicht; die Zahlen sprechen für einen schnellen Markt, wenn der Preis stimmt. Am 1. Juni 2026 standen in der Stadt 27 Wohnungen leer, 15 davon zum Kauf (Bundesamt für Statistik), und von Juni bis Mitte September 2026 zählte die Rudat AG 170 Käuferanfragen über die Portale. Belegte Abschlüsse ausserhalb des Kantons Zug: Wohnhaus Uster ZH in 48 Stunden, Penthouse Küsnacht ZH in 5 Wochen, Etagenwohnung Hochdorf LU in 12 Wochen.

Wie viel ist die Seesicht beim Verkauf in Zug wert?

Einen festen Zuschlag für Seesicht kennt kein Modell. Hedonische Modelle, wie sie das Immobilienmarkt-Cockpit des Kantons Zug nutzt, stufen die Mikrolage von 1 bis 5 ein; freie Sicht auf Zugersee und Rigi hebt diese Stufe. Wir zeigen sie mit Drohne und 360°-Rundgang, bevor Käufer nach Zug fahren.

Wie wird die Grundstückgewinnsteuer beim Verkauf in Zug berechnet?

Der Satz richtet sich nach dem Gewinn im Verhältnis zu den Anlagekosten, umgerechnet auf ein Jahr Besitz: 10 % bis 60 %, ab 12 Jahren Besitz jährlich 2,5 Prozentpunkte weniger, ab 25 Jahren 25 %; bis CHF 5’000 Gewinn fällt nichts an. Zuständig ist die Stadt Zug. Bei der Beurkundung wird ein Depot hinterlegt, die Steuererklärung ist innert 60 Tagen fällig; Ersatzbeschaffung und Erbgang schieben die Steuer auf (§§ 187–202 Steuergesetz ZG).

Welche Gebühren fallen beim Eigentumsübergang in Zug an?

Eine Handänderungssteuer gibt es im Kanton Zug nicht. Das Grundbuchamt verrechnet CHF 180 pro Stunde, beim Eigentumsübergang mit Faktor 4 bis höchstens CHF 6’000 (§ 14 Gebührentarif im Grundbuchwesen, BGS 215.35). Den Kaufvertrag beurkundet die Urkundsperson der Stadt Zug (Gemeindeschreiberei), nicht ein Anwalt.

Darf ich mein Haus in Zug an eine Person aus dem Ausland verkaufen?

Meist ja, ohne Bewilligung. Wer eine Niederlassungsbewilligung C hat oder als EU/EFTA-Angehöriger mit Bewilligung B in der Schweiz wohnt, kann kaufen; Angehörige anderer Staaten mit B-Bewilligung dürfen eine Hauptwohnung erwerben. Wer im Ausland wohnt, gilt nach der Lex Koller als Person im Ausland; dann entscheidet die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zug über die Bewilligungspflicht. Wir prüfen den Status vor der Reservation.

Was gilt beim Verkauf einer Liegenschaft in der Zuger Altstadt?

Die Altstadt ist eine eigene Altstadtzone mit Altstadtreglement, und das Ortszentrum steht im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder (ISOS); zu Bauvorhaben nimmt das kantonale Amt für Denkmalpflege Stellung. Mit der neuen Ortsplanung wird die Altstadt zudem Ortsbildschutzzone. Wir klären vor der Vermarktung, welche Umbauten möglich sind; so wird der Schutzstatus zum Argument statt zum Vorbehalt.

Wie entwickelt sich die Stadt Zug bis 2030?

Zug verdichtet in der Ebene und schützt den Hang. Die neue Ortsplanung (Urnenabstimmung voraussichtlich Frühjahr 2027) schafft drei weitere Zonen für preisgünstigen Wohnungsbau, hebt die W1-Zone auf und macht die Altstadt zur Ortsbildschutzzone. Vom Stimmvolk beschlossen sind das 80-Meter-Holzhochhaus Pi mit 183 Wohnungen (fertig 2030), die Metalli mit 130 zusätzlichen Wohnungen und An der Aa mit über 160 Wohnungen ab 2031. Der kantonale Richtplan rechnet für 2040 mit 36’900 Einwohnern, die Stadt selbst plant mit 46’380.

Soll ich mit dem Verkauf in Zug warten, bis die neuen Hochhäuser stehen?

Für die meisten Eigentümer nein. Pi, Metalli und An der Aa liefern frühestens ab 2030 Wohnungen, davon 40 bis 70 % preisgünstige Mietwohnungen; mit einer Eigentumswohnung in der Neustadt oder einem Haus am Rosenberg konkurrieren sie nicht. Bei 27 leeren Wohnungen in der ganzen Stadt (1. Juni 2026) und 1,5 Arbeitsplätzen je Einwohner ist der Käufer heute da. Entscheidend ist der Preis: Ein richtig bewertetes Objekt findet in Zug Käufer, ein zu hoch angesetztes bleibt liegen.

Mein Haus in Zug steht am Hang in einer W1-Zone. Was ändert die neue Bauordnung für den Verkauf?

Voraussichtlich viel, denn der Landwert kann über den Wert des Hauses steigen. Die Stadt Zug hebt die Wohnzone W1 weitgehend auf und zont sie auf; wo sie bleibt, steigt die Ausnützungsziffer von 0,25 auf 0,3, und bei Neu- und Umbauten ist unter Bedingungen ein Bonus von 10 % möglich. Für ein Einfamilienhaus aus den 1950er- bis 1970er-Jahren am Hang interessieren sich dann auch Bauträger; wir bewerten Weiterbewohnen und Ersatzneubau. Rechtskräftig wird die neue Bauordnung voraussichtlich Ende 2027.

Kostenlose Checkliste

Bevor Sie in Zug verkaufen: die Checkliste.

Rund 25 Punkte in sechs Kapiteln – vom richtigen Zeitpunkt über die Unterlagen bis zur Übergabe. Als PDF, sofort nach dem Absenden.

  • Zeitpunkt, Steuerfolgen und laufende Hypothek
  • Welche Unterlagen Sie bereitlegen sollten
  • Wie Sie den richtigen Angebotspreis finden
  • Reservation, Beurkundung, Übergabe

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Luftbild der Stadt Zug: Altstadt, Seebecken und die Hänge Richtung Zugerberg (swisstopo)

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